Wiener Linien als Videothek?

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Wiener ÖVP will Aufzeichnung der U-Bahnvideos - VP-Verkehrssprecher sieht in der Aufzeichnung eine Arbeitserleichterung für die Polizei - SPÖ und Grüne hatten einen dahingehenden Antrag im November abgelehnt.

Die Wiener ÖVP forderte am Donnerstag die Aufzeichnung der Bilder aus den in den U-Bahnen angebrachten Kameras. International, etwa in Großbritannien, sei dies bereits üblich, sagte VP-Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl. Der Grund: Die Stationsaufsichten seien oft nicht besetzt, „dann kann man überhaupt nichts nachvollziehen“.

Aufgezeichnet würden damit unter anderem Taschendiebstähle, Angriffe oder Drogenhandel, also „alles was in der U-Bahn passiert“. Damit „würde die Sicherheit enorm steigen“, glaubt Gerstl. Zudem wären die Aufnahmen eine Arbeitserleichterung für die Polizei.

Er und sein Parteikollege Wolfgang Ulm hätten dies bereits im November im Gemeinderat gefordert. SPÖ und Grüne hätten das Ansinnen jedoch verhindert.

Redaktion: Claus Kramsl

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