Wiener Krankenanstaltenverbund - Marhold verspricht Änderungen

Der Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV), Wilhelm Marhold, ist von der Kritik des Kontrollamts an der Gebarung der Jahre 2002 bis 2006 nicht überrascht.

“Wir wissen, dass wir noch einiges zu tun haben”, sagte er am Montag zur APA. Er versprach Änderungen und verwies darauf, erst seit April 2005 im Amt zu sein.

Der KAV verfüge über 32.000 Mitarbeiter, Veränderungen würden also Zeit benötigen, erklärte er. Man habe die Reform der Wiener Spitals- und Pflegeheimlandschaft bereits begonnen, so Marhold unter Verweis auf das geplante Krankenhaus Nord in Floridsdorf. Es handle sich um ein “enormes Erneuerungsprojekt”, zu der auch Organisationsänderungen gehörten.

“Ich stehe für Transparenz”, so der KAV-Chef: “Die Kritik des Kontrollamts ist für mich aufzunehmen.” Neben dem organisatorischen Umbau will er für eine “realistische Budgetierung” sorgen und “mehr zentrale Managementkompetenz aufbauen”. Für die Kritik an den Managergehältern im KAV zeigte er kein Verständnis. Diese würden sich im unteren Drittel vergleichbarer Unternehmen bewegen.

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