Wiener in Bosnien wegen Autounfalls verurteilt

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Ein 53-jähriger Wiener ist in der bosnischen Stadt Zenica zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Er hat im November 2007 alkoholisiert einen Autounfall verursacht, bei dem eine Frau (44) ums Leben gekommen ist.

Der Mann hatte nach Angaben der Polizei zum Zeitpunkt des Unfalls 3,2 Promille Alkohol im Blut. Er war laut Anklage auf der Gegenfahrbahn mit dem Pkw der 44-jährigen Frau zusammengestoßen, berichtete die bosnische Tageszeitung “Nezavisne novine”.

Die Haftstrafe soll der Wiener in Österreich verbüßen. Laut dem Richter Enes Malicbegovic hat der Angeklagte sich im Prozess für schuldig bekannt. Die Haft in Bosnien wird dem Mann, der bei dem Unfall selbst schwer verletzt wurde, angerechnet. Er müsse sich rasch einer Operation unterziehen, weshalb er bereits aus der bosnischen Gefängnis entlassen wurde. Die Verbüßung der Haftstrafe in Österreich war nicht strittig, da ja Bosnien-Herzegowina ein diesbezügliches Abkommen mit Österreich hat, erklärte der Richter.

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