Wiener Hotels an EURO-Spieltagen schon so gut wie ausgebucht

Die Wiener Hotellerie sieht der EURO 2008 mit gemischten Gefühlen entgegen. An den Spieltagen sind die Beherbergungsbetriebe nahezu ausgebucht, doch fraglich ist, wie sich das Geschäft an den Tagen dazwischen entwickelt.

Ob den Fußballfans erhöhte Zimmerpreise abverlangt werden, sei die Entscheidung jedes einzelnen Hoteliers, meinte Michaela Reitterer, Vorsitzende der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) in Wien. “Wer für Peaks viel verlangt, wird dazwischen wenig verkaufen”, so ihre Vermutung: “Ich glaube nicht, dass es bis auf ein paar Ausreißer in die Höhe raufschießen wird.”

Ähnliches vermutet Bundes-ÖHV-Chef Peter Peer. Spitzenpreise wie in Deutschland bei der WM 2006 werde es nicht geben. Für ihn ist “Panikmache” wegen fehlender Unterkünfte generell nicht angebracht: “Es ist noch genug Platz da.” Die Branche sei auf das Großereignis gut vorbereitet. In Wien ist der Juni generell ein sehr gut gebuchter Monat.

Zusätzlicher Schwung wird am 9. Jänner 2008 ins EURO-Geschäft kommen. Der offizielle EM-Reiseveranstalter Kuoni wird dann nämlich jene Kontingente an die Hotels zurückgeben, die für die UEFA doch nicht gebraucht werden. Der Schweizer Reisekonzern hat derzeit ein Kontingent von 22.000 Zimmern in 440 Hotels für die Zeit der Spiele im nächsten Jahr reserviert.

“Dann wird man sehen, wie viele Betten ins Internet gestellt werden”, so Reitterer. Möglich sei, dass die Hoteliers einige Zimmer zurückbehalten, um sie im letzten Moment zu höheren Preisen verkaufen zu können.

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