Wiener Hauskrankenpflege ist insolvent

Laut Fonds Soziales Wien gab es bereits seit Jahren Probleme mit der Hauskrankenpflege.
Laut Fonds Soziales Wien gab es bereits seit Jahren Probleme mit der Hauskrankenpflege. ©Bilderbox (Symbolbild)
Der Fonds Soziales Wien hat die Förderung reduziert – und will Mitte kommenden Jahres die Zusammenarbeit beenden. Grund sei mangelnde Organisation und Dokumentation.

Der Verein Wiener Hauskrankenpflege ist in die Insolvenz geschlittert. Laut Medienberichten hat der Fonds Soziales Wien (FSW) die Förderung reduziert – und will Mitte kommenden Jahres die Zusammenarbeit beenden. Kritisiert wurden laut den Berichten Mängel in der Organisation und in der Dokumentation des Vereins.

Laut FSW gibt es bereits seit Jahren Probleme mit der Hauskrankenpflege. Die Geschäftsführung der Hauskrankenpflege versicherte hingegen, dass die meisten Auflagen inzwischen erfüllt würden. Man habe alle Vorgaben umgesetzt. Den Berichten zufolge betreut die Wiener Hauskrankenpflege derzeit 600 Patienten. Sie sei damit der viertgrößte Hauskrankenpflege-Anbieter in Wien.

Seit Juni keinen neuen Fälle

Der Fonds Soziales Wien hat seit Juni keine neuen Fälle mehr zugeteilt. Im Juni 2011 soll dann endgültig Schluss sein. Allerdings: Es soll noch heuer ein klärendes Gespräch zwischen den beiden Kooperationspartnern geben. Sollten alle Auflagen erfüllt werden, ist eine weitere Zusammenarbeit zwischen dem Verein und dem FSW durchaus denkbar, hieß es beim Fonds.

Sollte sich die Wiener Hauskrankenpflege allerdings aus der Versorgung zurückziehen, werde man diese anderweitig garantieren, wurde beim Fonds Soziales Wien versichert. Derzeit bekommen die mehr als 200 Mitarbeiter des Pflegedienstleisters ihr Geld aus dem Insolvenzausgleichsfonds.

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