Wiener Hauptbahnhof: Investor könnte "BahnhofCity" entwickeln

Entgegen bisheriger Planungen könnte es nun doch keine EU-weiten Architekturwettbewerb für die geplante "BahnhofCity" beim neuen Wiener Hauptbahnhof geben. Die ÖBB würden stattdessen das Areal zur Entwicklung an einen privaten Interessenten veräußern.

Auf diese Weise entfalle der öffentliche Auftraggeber und somit die Pflicht zur offenen Ausschreibung, berichtet die “Wiener Zeitung” (Freitagsausgabe).

Eine Bestätigung gab es dafür nicht. Die ÖBB werden von der “Wiener Zeitung” jedoch mit den Worten zitiert: “In Kürze wird es eine Erklärung geben.”

Das Bundesvergabeamt hatte im März 2008 einen von den ÖBB veranstalteten geladenen Wettbewerb gekippt, da es sich bei der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH um einen öffentlichen Auftraggeber handle. Die “BahnhofCity” ist jener Projekt-Teil, in dem Büros und Geschäfte untergebracht werden sollen. Der Wettbewerb für den eigentlichen Bahnhof ist bereits entschieden.

Die ÖBB hatten im Oktober angekündigt, ihre neue Konzernzentrale nicht mehr auf diesem Areal, sondern auf der anderen Seite der Gleise, an der Sonnwendgasse, realisieren zu wollen. Dies soll laut dem Bericht einer der Gründe dafür sein, warum die “BahnhofCity” von den ÖBB nun nicht selbst entwickelt wird.

 

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