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Wiener Grüne starteten Online-Petition gegen "kleines Glücksspiel"

©© Bilderbox
Die Wiener Grünen fordern ein Ende des "kleinen Glücksspiels" in der Bundeshauptstadt:

Aus diesem Grund sammelt die Rathaus-Oppositionspartei auf der Internetseite http://www.ungluecksspiel.at/ ab sofort Unterschriften gegen das Automatenglücksspiel. Der Grüne nicht amtsführende Stadtrat David Ellensohn sprach am Freitag von Missachtung des Jugendschutzes und ansteigender Verschuldung und verwies auf 50 Mio. Euro Stellgebühren, die der SPÖ zugutekämen.

“Das Automatenglücksspiel in Wien ist außer Kontrolle geraten”, begründete Ellensohn den Start der Online-Kampagne in einer Pressekonferenz. Immer mehr Straßen würden in dunkel verspiegelte Spielhöllen verwandelt, die Verschuldung der Menschen steige. Außerdem berge das “kleine Glücksspiel” das größte Abhängigkeitspotenzial in Sachen Spielsucht. Auch Jugendliche unter 18 Jahren, denen die Teilnahme an Automatenspielen verboten ist, seien gefährdet, da die Stadt “quasi keine Kontrollen der Jugendschutzbestimmungen” vornehme, so Ellensohns Vorwurf.

Ziel der Grünen Internet-Kampagne sei die Abschaffung des Automatenglücksspiels in Wien außerhalb der staatlichen Casinos. Halbherzige Versprechen der SPÖ, an der “alarmierenden Situation” etwas zu ändern, hätten bisher keine Auswirkungen gezeigt, hieß es. Ellensohn verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die Stadt jährlich rund 50 Mio. Euro durch Stellgebühren für Spielautomaten einnehme.

In Österreich unterliegt das Glücksspiel grundsätzlich dem Monopol des Bundes. Ausgenommen davon ist das sogenannte kleine Glücksspiel: Länder können dabei Spielautomaten erlauben, bei denen der Spieleinsatz maximal 50 Cent beträgt und der Gewinn pro Spiel mit 20 Euro begrenzt ist. Derzeit sind derlei Automaten in Wien, Kärnten, Niederösterreich und der Steiermark gestattet.

Der Wiener Jugendanwalt Anton Schmid hält von einem gänzlichen Verbot indes nichts. Er trete stattdessen u.a. dafür ein, dass Automaten nur nach Ausweiskontrollen durch das Betreuungspersonal freigegeben werden sollten, teilte er am Freitag in einer Aussendung mit.

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