Wiener FPÖ sieht keine Kampagnen-Fehler im Hofer-Wahlkampf

FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer (l.) und FPÖ-Chef Heinz Christian Strache (r.)
FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer (l.) und FPÖ-Chef Heinz Christian Strache (r.) ©APA/HANS KLAUS TECHT
Die FPÖ Wien glaubt nicht, dass Fehler im Wahlkampf passiert sind - auch wenn in Wien am gestrigen Sonntag im Ländervergleich am wenigsten Wähler, nämlich rund 36 Prozent, für den blauen Hofburg-Kandidaten Norbert Hofer votierten.
LIVE-Ticker zum Nachlesen
Das vorläufige Endergebnis
So hat Wien gewählt
Top-Ergebnis für FPÖ

“Ich glaube wirklich, dass unsere Kampagne sehr gut gelaufen ist”, versicherte Rathaus-Klubchef Dominik Nepp am Montag im APA-Gespräch.

FPÖ: “In Wien Allianz gegen Hofer”

Er habe nicht den Eindruck, dass da etwas falsch gelaufen sei. Man habe 36 Prozent erreicht und damit nur sehr wenig im Vergleich zum ersten Wahlgang verloren. Das sei bemerkenswert, denn: “Gerade in Wien ist die Allianz gegen Norbert Hofer besonders vehement aufgetreten.”

Jene, die sich in Wien für den freiheitlichen Kandidaten entschieden hätten, seien “echte” FPÖ-Wähler, zeigte sich Nepp überzeugt. Dies wären immerhin 36 Prozent gewesen. Vergleichbares wäre auch bei anderen Wahlen – etwa bei einer Gemeinderatswahl – möglich: “Damit kann man das nächste Mal schon Erster werden, auch wenn man sieht, in welchem Zersetzungsprozess die SPÖ Wien sich befindet.”

Etwaige Fehler im Wahlkampf werden analysiert

Man werde nun analysieren, ob es vielleicht Fehler im Wahlkampf gegeben habe: “Man kann aber nicht sagen, dass irgendetwas total falsch gelaufen ist. Natürlich passieren immer wieder kleine Fehler, aber die sind im Wahlkampf von Alexander Van der Bellen genauso passiert.”

Laut Nepp ist ein Vergleich zwischen Wien und den anderen Bundesländern ebenfalls nur schwer möglich. Sinnvoller wäre ein Vergleich der Ergebnisse in den großen Städten: “Dann sieht man, dass wir gut dastehen.”

(apa/red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wiener FPÖ sieht keine Kampagnen-Fehler im Hofer-Wahlkampf
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen