Wiener FPÖ mit Forderungskatalog gegen Gewalt in der Schule

©© FPÖ Johann Gudenus
Die Wiener FPÖ fordert von der SP-Stadtregierung Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewaltdelikten in der Schule.

In einem entsprechenden Forderungskatalog plädiert die Rathaus-Oppositionspartei unter anderem für die Einstellung zusätzlicher Schulpsychologen, mehr Autorität für Lehrer und die Strafverschärfung der Jugendgerichtsbarkeit. Die Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl (S) halten die Blauen für rücktrittsreif.

Angesichts der Tatsache, dass die Delikte der 14- bis 18-Jährigen in den vergangenen sechs Jahren beim Raufhandel um mehr als 150 Prozent angestiegen seien, herrsche dringlich Handelsbedarf, so Klubobmann Eduard Schock am Mittwoch in einer Pressekonferenz. Bereits 80 Prozent der Lehrer und Schüler seien mit Gewalt konfrontiert, zitierte die FPÖ eine Umfrage des Vereins Neustart, der Jugendliche betreut, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Die Schulen würden die Vorfälle verschweigen, nicht zuletzt wegen des “Maulkorberlasses” von Brandsteidl, so Gemeinderat Johann Gudenus.

Als Präventivmaßnahme müssten die Anzahl von Polizei- und Rettungseinsätzen an Schulen sowie das Herkunftsland der Täter offengelegt werden, hieß es. Zudem wiederholte Schock die Forderung nach Jugend-Strafcamps, einem verschärften Strafrechtskatalog mit Anhebung der Strafuntergrenzen sowie die Anwendung des Erwachsenenstrafrechts bei schweren Delikten. Außerdem müsse in Wien ein generelles Messerverbot eingeführt und mehr finanzielle Mittel für den Bereich Gewaltprävention zur Verfügung gestellt werden.

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