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Wiener Fanmeile: Laser-Vorhang zählt Besucher

Wenn ab 7. Juni tausende Besucher in die offizielle EM-Fanzone rund um den Wiener Rathausplatz strömen werden, ist ein gut durchdachtes, hochtechnisches Sicherheitssystem unabdingbar.

Für den Einlass der Fußballgäste, die Überwachung des Areals bis hin zum Einschreiten bei Zwischenfällen müssen Vorkehrungen getroffen werden. Zum Einsatz kommt beispielsweise ein ausgeklügeltes Laser-System, das alle Personen, die das abgeriegelte Gebiet betreten bzw. verlassen, erfasst.

Vorstellbar sei das ganze als “Vorhang”, der ständig alle Bewegungsabläufe aufzeichne, erklärte Sicherheitsbeauftragter Michael Zoratti im APA-Gespräch. Die elektronische Zählung lasse maximal 74.420 Personen in den Bereich. Vorgesehen sind verschiedene Szenarien: Bei weniger Andrang, zum Beispiel am Vormittag, sollen maximal 17.400 Besucher in die Fanzone gelassen werden. Die dritte Variante sieht ein halb volles Areal mit 35.000 Gästen vor.

Je nach Anlassfall wird entschieden, welches Programm wann zum Einsatz kommt, wie viele Tore besetzt und wie viel Sicherheitspersonal postiert wird. Mitgezählt werden vom Laser-System nicht nur Besucher, sondern auch alle Arbeitskräfte in der Fanzone. Rund 1.700 Kellner, Techniker oder auch Handwerker werden im Einsatz sein. Noch bevor sich die Platz-Kapazitäten dem Ende zuneigen, werden Medien verständigt und Durchsagen mit Ausweichmöglichkeiten verlautbart. Ab 50.000 Besuchern starten diese Maßnahmen.

Beim Zutritt müssen die Besucher eine von fünf Vereinzelungsanlagen rund um die Fanzone durchschreiten. Insgesamt gibt es dort 170 Einzelschleusen, die sich auf die Anlagen aufteilen. Bei dem Zutrittsprozedere werden die Fanströme durch Gitter-Barrieren ausgehend von Gruppen mit bis zu 300 Personen in immer kleinere Einheiten unterteilt. Am Ende wird jede Person von einem Security durchsucht, die Visitierung soll pro Besucher etwa 15 Sekunden dauern, in einer Stunde kommen laut Zoratti ca. 300 Personen pro Security in die Fanzone.

Eine elektronische Kontrolle wie am Flughafen oder Röntgen-Anlagen ist nicht vorgesehen, da dies zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Metalldetektoren werden ebenfalls nicht eingesetzt, da gefährliche Gegenstände wie Pyrotechnik damit ohnehin nicht entdeckt werden könnten.

Die Kapazitäten der Schleusen liegen weit über dem Platzangebot der Fanzone für rund 75.000 Personen, so Zoratti. Sind alle Zugänge in Betrieb könnten zwischen 16.00 und 22.00 Uhr rein theoretisch 345.000 Personen abgefertigt werden. Sind zum Beispiel nur 116 dieser Eingänge besetzt, würden im selben Zeitraum 170.000 Personen durch die Kontrolle kommen.

Gegenstände, die nicht mit in die Fanzone genommen werden dürfen, können kostenlos in Depots verstaut und beim Verlassen wieder mitgenommen werden. Diese Sammelstellen, die wie Theater-Garderoben geführt werden, befinden sich neben den Vereinzelungsanlagen.

Aufbau der Fanmeile beginnt am 22. Mai

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