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Wiener erpresste mit kinderpornografischen Bestellungen

Symbolfoto |&copy Bilderbox
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Mit einem fingierten Dankesschreiben auf Englisch samt einer CD-Bestellung mit kinderpornografischen Bildern und Filmen erpresste ein Wiener mehrere Männer in Österreich.

Jetzt wurde dem 32-Jährigen von der Polizei das Handwerk gelegt. Am vergangenen Freitag (14. Mai) wurde Leszek C. aus Floridsdorf festgenommen, gab die Exekutive am Montag, in einer Aussendung bekannt. Der Mann ist voll geständig.

Bei seinen Taten ging der 32-Jährige äußerst raffiniert vor:
Zunächst schrieb er einen Brief, in dem er sich als russische Firma ausgab und sich für die Bestellung bedankte; die illegalen CDs lagen bei. Eine Woche später erhielten die Männer einen Erpresserbrief. Darin gab sich Leszek C. als Postangestellter aus und behauptete, dass er von der bedenklichen Bestellung wüsste und die Polizei bereits nach dem angeblichen Besteller fahnde.

Der Briefschreiber wüsste jedoch, wie er helfen könnte. Sein Vater sei Polizist und könne den Namen des Bestellers aus der Verdächtigenliste streichen. Das würde jedoch 3.000 Euro kosten. Als Adresse für die Bezahlung gab der 32-Jährige ein fingiertes und sonst leer stehendes Postfach in einem Gemeindebau in Floridsdorf an.

Po0lizei sucht nach weiteren Geschädigten

Nach Anzeigen von acht Männern wurde dieser Briefkasten von der Polizei observiert und Leszek C. festgenommen. In seiner Wohnung wurden elf Computer, 700 Videokassetten und 7.200 CDs und Disketten mit zahlreichen Kinderpornos sichergestellt. Laut einem Ermittler sei der Verdächtige selbst schwer pädophil. „Das war die ärgste Kinderpornografie, die er da verschickt hat“, sagte der Kriminalist.

Die Polizei geht von mehr Geschädigten aus. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer der Kriminaldirektion 1 01/313-10/Dw 75341 zu melden.

Redaktion: Michael Grim

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