Wiener droht nach tödlichem Autounfall in Bosnien lange Haft

Einem 53-jährigen Wiener drohen der "Kronen Zeitung" zufolge nach einem tödlichem Autounfall in Bosnien-Herzegowina viele Jahre Haft: Der Techniker soll nach Angaben der örtlichen Polizei mit 3,2 Promille Alkohol im Blut seinen Wagen gelenkt haben.

Beim Zusammenstoß mit dem Pkw einer 44-Jährigen in der Bezirksstadt Zenica starb die Frau, der Österreicher selbst wurde schwer verletzt.

Der Unfall trug sich Anfang Dezember zu, am Donnerstag begann der Prozess in Zenica. Ein Antrag auf Freilassung gegen eine Kaution von 40.000 Euro war laut “Krone” abgelehnt worden. Dem Techniker drohen demnach mindestens zehn Jahre Haft.

Aus dem Umfeld dem Wieners hieß es laut der Zeitung, dass sich der Mann nicht an den Unfallhergang erinnere und er entgegen anderslautenden Berichten aus Bosnien nicht mehr als 77 km/h gefahren sei. Der Österreicher befinde sich im Spital in Zenica in U-Haft und werde vom Außenamt betreut.

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