Wiener Burgtheater will sich mit Ex-Direktor einigen

Der Ex-Direktor und das Burgtheater wollen sich außergerichtlich einigen.
Der Ex-Direktor und das Burgtheater wollen sich außergerichtlich einigen. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Das Wiener Burgtheater will sich außergerichtlich mit Ex-Direktor Matthias Hartmann einigen. Gegen die ehemalige Geschäftsführerin wurde allerdings Klage eingebracht.

Nachdem die Staatsanwaltschaft alle Ermittlungen gegen den im März 2014 wegen des Finanzskandals entlassenen Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann eingestellt hat, könnte auch die zivilrechtliche Causa bald beendet werden. Noch diese Woche könnte eine außergerichtliche Einigung über die Bühne gehen, berichtet “Der Standard” online.

Außergerichtliche Regelung

Burgtheater-Anwalt Bernhard Hainz wird in dem Bericht mit der Aussage zitiert, man habe die Zeit “genützt, um mit der Rechtsvertretung von Matthias Hartmann darüber zu sprechen, welche Wege es gibt, diese Rechtsstreitigkeiten außergerichtlich zu beenden und gleichzeitig den Schaden, der dem Burgtheater entstanden ist, auf zivilrechtlichem Wege so weit wie möglich wiedergutzumachen”. Hainz geht davon aus, “dass wir hier bald zu einem für beide Seiten zufriedenstellenden Ergebnis kommen”.

Ehemalige Geschäftsführerin angeklagt

Gegen die ehemalige kaufmännische Geschäftsführerin Sylvia Stantejsky, gegen die wegen des Verdachts der Untreue und der Bilanzfälschung ermittelt wurde, soll die Anklageschrift der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft dem Landesgericht für Strafsachen Wien übermittelt worden sein. “Nach einer 14-tägigen Einspruchsfrist der Beschuldigten wird entschieden, wann der Prozess starten soll”, heißt es in dem Bericht.

(APA/red)

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