AA

Wiener Büromieten bleiben trotz Finanzkrise stabil

© Bilderbox
© Bilderbox
Trotz der weltweiten Finanzkrise bleibt der Wiener Büromietenmarkt weitgehend stabil. So wurden im dritten Quartal des Jahres rund 110.000 Quadratmeter Bürofläche vermietet, was dem Wert der ersten beiden Quartale entspricht.

Die Spitzenmiete ist dabei sogar leicht auf 23,5 Euro pro Quadratmeter angestiegen, wobei auch gute bis durchschnittliche Mieten zulegen konnten, wie das Maklerunternehmen CB Richard Ellis am Dienstag mitteilte.

Die Spitzenrendite sei gegenüber dem Jahresanfang auf 4,85 Prozent gestiegen. Man erwarte sich eine weitere Steigerung bis Jahresende, was auch für gute bis durchschnittliche Lagen gilt. Ebenso erfreulich sei die Leerstandsrate, die im dritten Quartal 2008 von 4,9 auf 4,5 Prozent sank.

Dank des Interesses deutscher Immobilienfonds, die nun konservativer veranlagen würden, geht CB Richard Ellis auch im vierten Quartal von einem zumindest stabilen Markt aus. “Wir erwarten auch, dass der erfreuliche Aufwärtstrend der Spitzenmiete hierzulande weiter anhalten wird – antizyklisch zur weltweiten Entwicklung”, so Geschäftsführer Andreas Ridder.

Trotz allem mache sich die globale Finanzkrise auch hierzulande insofern bemerkbar, dass die Investments im dritten Quartal mit 400 Mio. Euro um 300 Mio. Euro niedriger als im zweiten Quartal lagen und um 200 Mio. Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum. Hier erwartet man sich auch im vierten Quartal keine nennenswerte Steigerung.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wiener Büromieten bleiben trotz Finanzkrise stabil
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen