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Wiener Breakdancer in Robbie-Video

&copy EPA
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Durch eine "Zufallspartie" konnten drei österreichische Breakdancer bei der Entstehung des Robbie-Williams-Videos in Wien mittanzen. Erst am Montag habe man telefonisch von Dreharbeiten erfahren.

Dass es sich dabei um Aufzeichnungen für den britischen Superstar handelt, habe man im Vorfeld gar nicht gewusst, erzählte der 22-jährige Valentin Alfery aus Wien.

Der Auftrag war auf jeden Fall eine „einmalige Erfahrung“, so der 26-jährige Wiener Sergej Pumper. Einen Tag vor den Dreharbeiten wurden die drei Breakdancer zu einem siebenminütigen Vortanzen eingeladen. Das Können der Wiener – Akrobatik, Saltos und Robotertanz – wurde dabei auf Video aufgezeichnet. In der Nacht auf Mittwoch – um 0.40 Uhr – habe man dann vom Engagement erfahren, berichteten die Tänzer. Im Einsatz vor der Kamera waren sie am Mittwoch von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Wiener Semper Depot.

„Es war auf jeden Fall sehr professionell und gut betreut“, berichtete Alfery. Was sich im Inneren des Semper Depots abgespielt hat, bleibt jedoch weiter ein Geheimnis. Dass nichts durchsickert, wurde vertraglich abgesichert, so die Breakdancer. Mobiltelefone mussten beim Eingang abgegeben werden, um Tonaufzeichnungen, Fotos oder Privatfilme zu vermeiden.

Finanziell dürfte sich der Auftrag allerdings nicht sehr von anderen unterscheiden. „Wir wussten ja nicht Bescheid, für wen gedreht wird“, meinten die Tänzer. Dementsprechend habe man „nur“ die Standardgage verlangt. Bei einer nochmaligen Anfrage des britischen Superstars würde man sicher ein „Vielfaches“ verlangen, meinte Pumper. Zu Robbie Williams selbst meinen sie: „Wir sind keine Fans – aber er hat schon ein paar coole Nummern herausgebracht.“

Der Dreh für den britischen Entertainer sei aber auf jeden Fall ihre „bisher größte Referenz“, meinte Alfery. „Wir kommen eigentlich aus der Underground-Szene und wollen diese Tanzrichtung ins Theater tragen“, erzählte der 22-jährige Alexander Wengler. „Wir hoffen durch das Mitwirken bei den Aufzeichnungen vor allem auf einen gesteigerten Bekanntheitsgrad, der den Weg auf die Bühne ebnet.“ Bisher haben die drei Breakdancer Zuschauer vor allem bei Theaterproduktionen und Straßenshows – zum Beispiel beim Stephansplatz – begeistert.

Die Akrobatik zu Breakdance und Hip-Hop – im Fachjargon „Urbane Tänze“ – haben sich die Wiener vor allem durch „Learning by Doing“ angeeignet. Man muss es einfach ausprobieren, berichtete Wengler. Vieles könne man sich am Anfang auch von Videos abschauen. Vom tänzerischen her würden sie am liebsten in einem Missy Elliot-Video mitmachen. „Sie zeigt die Tanzformen am besten her und man sieht manchmal sogar ’echten’ Hip-Hop“, erklärte Wengler.

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