Wiener Bezirksfestwochen mit Hirschal, Händler, Enrico und Austrofred

Mit einem Integrations-Schwerpunkt und Auftritten u. a. von Adi Hirschal, Andrea Händler, Timna Brauer, dem Clown Enrico und Austrofred bringen die Wiener Bezirksfestwochen ab 19. Mai bis 24. Juni wieder rund 2.000 Veranstaltungen in alle Wiener Bezirke.

Das Programm-Spektrum reicht dabei unter dem Motto „Die ganze Welt ist ein Theater“ von Wienerlied bis zu HipHop, von Theater aus dem Südosten Europas bis zur Operetten-Castingshow. Die Bezirksfestwochen sind „eines der größten Großstadtfestivals der Welt“, sagte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) bei einer Pressekonferenz am Montag.

Programmpunkte der zumeist bei freiem Eintritt an ungewöhnlichen Spielorten vom Altersheim bis zum Cafe, vom öffentlichen Platz bis zum Spital besuchbaren Veranstaltungen sind weiters u. a. eine Hommage an Karl Valentin anlässlich seines 125. Geburtstags, das Tanztheater „Coppelia, oder das Mädchen mit den Glasaugen“ nach E. T. A. Hoffmann, Blasmusik und Jazzklänge sowie die Straßentheateroperette „Jubel, Trubel, Krisenzeiten“, eine Neufassung des „Prinz Methusalem“ nach Johann Strauß. Neu für Kinder gibt es das „Kindertheaterfestival Theaterlabor“, in der Kinderklinik Glanzing im Wilhelminenspital gibt es am 15. Juni das nach Veranstalterangaben „größte Kinderfest Wiens“. Auch bildende Kunst ist Teil der Bezirksfestwochen, die „Ringgalerie“ bietet Künstlern Ausstellungsmöglichkeiten und feiert heuer ihr 25-Jahr-Jubiläum.

Bei den Bezirksfestwochen haben „viele namhafte Künstler begonnen“ und sind auch heuer wieder zahlreiche Nachwuchskünstler zu erleben, sagte der künstlerische Leiter Franz Strohmer. Im Vorjahr war u. a. der nunmehr von der Starmania-Boyband „jetzt anders!“ bekannte Johnny bei den Bezirksfestwochen zu sehen. Ein Hauptaugenmerk wird auf die Integration gelegt: Mit „echten Wienern aus Afrika, China und der Türkei, mit albanischem Sport und türkischer Klassik-Musik, Essen aus Ägypten und arabischen Instrumenten“, wie es in den Pressunterlagen heißt. So gibt es etwa eine Führung durch eine Moschee oder einen „African-Latino-Asian Day“.

Die Veranstaltungen der Bezirksfestwochen erreichen rund 500.000 Besucher „vorwiegend nicht in Hochkulturtempeln, sondern draußen bei den Menschen“, sagte Mailath-Pokorny. Wien unterstütze Hochkultur ebenso wie niederschwellige bzw. Volkskultur – „das eine braucht das andere“. Der Kulturstadtrat hat heuer sowohl für die Bezirksfestwochen (545.000 Euro) als auch für das seit 25 Jahren veranstaltende Volksbildungswerk (890.000 Euro) mehr Geld zur Verfügung gestellt. „Dies ist angemessen für die ungeheuere Vielzahl an Produktionen“, betonte Mailath-Pokorny, der auch bei der Pressekonferenz gleich seinen Beitrag leistete: Bei einer Vorführung des Stepptänzers Christian Zmek hat Mailath-Pokorny mit einem Blockmalz-Zuckerl zwischen den Zähnen Stepp-Klänge erzeugt.

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