Wiener Ballsaison wackelt: Branchen zittern um Umsatz

Mit der Absage des Opernballs zittern nun etliche Branchen um die Ballsaison und ihre damit verbundenen Umsätze.
Mit der Absage des Opernballs zittern nun etliche Branchen um die Ballsaison und ihre damit verbundenen Umsätze. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Durch die Absage des Opernballs in Wien geht nun die Sorge um, dass es ganz mit der heurigen Ballsaison vorbei ist. In etlichen Branchen in Wien bringt die Saison insgesamt einen Umsatz von rund 150 Millionen Euro.
Wiener Opernball 2022 ist abgesagt

Mit all den verbunden Branchen - vom Floristen bis zur Schönheitschirurgin - erwirtschaften die Bälle in der Bundeshauptstadt einen Umsatz von gut 150 Mio. Euro, wie die Wirtschaftskammer Wien im Jahr 2019 errechnete. Im Schnitt würde der Ballgast 290 Euro ausgeben, davon 180 Euro vor dem bzw. direkt am Ball.

Wiener Ballsaison bringt rund 150 Mio. Euro Umsatz

Die beliebtesten Bälle waren in der Saison 2019/20 der Zuckerbäckerball, gefolgt vom Kaffeesiederball und vom Blumenball. Die Ballsaison 2020/21 ist durch die Coronapandemie vollkommen ausgefallen, nun ist die Sehnsucht nach Frack bzw. Anzug und Roben sowie die mehr oder weniger gekonnte Tanzeinlage groß, ist sich die Wirtschaftskammer Wien sicher und verweist auf entsprechende Umfragen.

Wiener Ballsaison wackelt: Branchen zittern um Umsatz

"Das wahrscheinlich Überraschendste ist, dass heuer mehr Wienerinnen und Wiener auf einen Ball gehen wollen, als in den Jahren vor der Pandemie. Waren es zuletzt rund 25 Prozent der über 15-Jährigen, die auf einen Ball gehen wollten, ist es heuer jeder Dritte, somit rund 33 Prozent", erklärt Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien. Deutlich die Laune schmälern würde allerdings eine Maskenpflicht, ergab die Umfrage weiters.

(APA/Red)

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