Wiener Anwalt starb doch am Hai-Biss

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Nach dem Hai-Biss mit tödlichen Folgen für einen Wiener Anwalt auf den Bahamas sind die Untersuchungen nun abgeschlossen: Als Todesursache sei verbluten festgestellt worden, berichtete ein Außenministeriumssprecher.

Fremdverschulden habe man ausgeschlossen – laut Ermittlern handle es sich um einen Unfall. Über die Rückkehr der restlichen Urlauber aus Wien gab es keine Informationen.

“Der Leichnam ist freigegeben worden. Wir bemühen uns nun zusammen mit den Angehörigen um eine Überlieferung, wahrscheinlich noch diese Woche”, sagte Sprecher Launsky-Tieffenthal. Der 49-Jährige und acht Bekannte waren am Samstag von Palm Beach mit einem Safariboot zu einer Haiköderung oder Haifütterung bei den Bahamas aufgebrochen. Bei einem Tauchgang am Sonntag war der Mann dann von einem Bullenhai ins Bein gebissen worden. Der 49-Jährige starb wenig später im Spital.

Der Rest der Gruppe wollte die geplante Urlaubswoche nicht mehr verbringen und hatte seine Rückflüge umgebucht. Sie sollen bereits am Dienstag die Heimreise angetreten haben. Wann sie in Wien landen, wurde nicht verlautbart.

Es sei eine “Verkettung unglücklicher Umstände” gewesen, berichtete Leo Ochsenbauer vom Wassersportportal nullzeit.at. Der Anwalt soll nach Angaben des nullzeit.at-Herausgebers wenig Taucherfahrung gehabt haben und ein so genannter “Urlaubstaucher” gewesen sein. Zuerst war angenommen worden, der Mann sei nach dem Hai-Biss zu rasch aufgestiegen und in Folge sei eine Lungenembolie mitausschlaggebend für den Tod des 49-Jährigen gewesen – was sich nun nicht bestätigte.

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