Wiener Ärztekammer wird mit der Stadt im Gespräch bleiben

Es werden u.a. 300 zusätzliche Kassenfachärzte in Wien gefordert.
Es werden u.a. 300 zusätzliche Kassenfachärzte in Wien gefordert. ©APA (Sujet)
Nach dem ersten Gesprächstermin am gestrigen Dienstag, hat die Kurie der Ärztekammer für Wien im Rahmen einer Sitzung ihre Zustimmung für weitere Runden mit der Stadt bzw. der Gebietskrankenkasse erteilt, berichtete eine Sprecherin der Interessensvertretung am Mittwoch. Man bespricht vor allem die zukünftige Gestaltung des niedergelassenen Bereichs.

Die Kammervertreter haben bei der Unterredung einen Forderungskatalog an Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) und die Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse, Ingrid Reischl, überreicht. Sie wünschen sich unter anderem 300 zusätzliche Kassenfachärzte in Wien – 100 Planstellen bis Ende 2016, den Rest bis Ende 2018.

Kammervertreter gegen “Großkonzerne als Praxisbetreiber”

Außerdem sprechen sie sich dagegen aus, dass freiberufliche Ärzte durch “Großkonzerne als Praxisbetreiber” ersetzt werden. Hier geht es wohl um die umstrittenen Ambulatorien. Auch warnen sie vor einer Auflösung des Gesamtvertrages durch die sogenannten Primary-Health-Care-Zentren – also konkret durch das PHC-Gesetz. Weiters wird unter anderem die Rücknahme des Gesetzes zum Mystery Shopping und die Umsetzung des Wiener Hausärztemodells, das auch Leistungsausweitungen vorsieht, verlangt.

(apa/red)

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