Wien züchtet heuer zwei Millionen "Rote Riesen" heran

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Zwei Millionen "Rote Riesen" kommen heuer aus Wien: Was wie ein Alptraum der Opposition klingt, bezieht sich auf die heimische Radieschensorte. Deren erste Exemplare sind mittlerweile erntebereit.

Die reifen Roten wurden heute, Donnerstag, von Umweltstadträtin Ulli Sima (S) präsentiert. Diese zeigte sich von dem jungen Gemüse begeistert, das selbst bei einer Blindverkostung sofort zu erkennen sei. Überdies habe es nur kurze Transportwege hinter sich und sei gentechnikfrei.

Dabei ist die rot-weiß-rote Monsterknolle mit ihrem Durchmesser zwischen 3,5 und 4,5 Zentimetern deutlich größer als andere Radieschen. Mittlerweile wird die hundertjährige Sorte von 34 spezialisierten Gärtnern gezogen und ist nur in fünf Wochen des Jahres erhältlich.

Neben einem kleinen Schild erkenne der Konsument die echten Wiener unter den Radieschen an der leuchtend roten Farbe, hieß es am Donnerstag. Und selbst wer sich für den dezent scharfen Geschmack des Gemüses nicht begeistern kann, muss mit ein paar Zugaben nicht auf dessen gesundheitliche Vorteile verzichten: Der mit Zucker und Honig versetzte Radieschensaft soll bei Husten, Heiserkeit und chronischer Bronchitis helfen.

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