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Wien wächst - und altert

Die Wiener Stadtregierung zerbrach sich auf dem Semmering den Kopf darüber, wie auf die demographischen Herausforderungen der Zukunft zu reagieren sei. Ergebnis: Viel sei nicht nötig.

Ein Blick auf der Straße reicht, und man ahnt es auch ohne teure Studien: Die Stadt wächst. Bis 2020 soll es um rund 140.000 Wiener mehr geben als heute. Dazu tragen sowohl die Zuwanderung als auch eine leicht steigende Geburtenrate bei.

Für Wien bedeutet das vor allem “Handlungsbedarf”, speziell in Fragen des Wohnbaus, der Integration und des Verkehrs.

Zwei Tage lang hat die Wiener Stadtregierung bei einer Klausur auf dem Semmering versucht, Antworten zu finden.

Das Ergebnis: In erster Linie eine Auflistung der ohnehin bereits geplanten Maßnahmen, etwa dem Ausbau Aspern und dem Krankenhaus Nord. Ein Ausbau der Altenheimstruktur ist ebenfalls bereits im Aufbau begriffen.

In zweiter Linie einige neue Punkte, etwa verstärkte Verkehrsverbindungen zwischen den transdanubischen Bezirken Floridsdorf und Donaustadt und mehr Bettenkapazitäten für Krankenhäuser im Westen.

Wien, so lässt Häupl durchblicken, sei auf alles bestens vorbereitet.

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