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Wien war 2023 besonders beliebter Filmstandort

Im Vorjahr war Wien ein besonders beliebter Filmstandort.
Im Vorjahr war Wien ein besonders beliebter Filmstandort. ©Canva (Symbolbild)
Als Filmstandort steht Wien weiter hoch im Kurs. Das Drehaufkommen in der Bundeshauptstadt hat sich 2023 nach den Pandemiejahren endgültig konsolidiert.

So lautet - kurz zusammengefasst - die Jahresbilanz der Vienna Film Commission, die am Montag veröffentlicht wurde. So wurden im Vorjahr Anträge für 652 heimische und internationale Filmprojekte diverser Genres bei der Commission zur Bearbeitung eingereicht - ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber 2022.

Anträge für 652 heimische und internationale Filmprojekte im Vorjahr in Wien

Für diese Projekte wurden von der Wiener Filmstandortagentur laut Aussendung insgesamt 1.151 Empfehlungsschreiben an die zuständigen Dienststellen - etwa Magistratsabteilungen - und Antragstellerinnen und Antragsteller ausgestellt. Diese Zahl liegt um 4,4 Prozent über dem Niveau von 2022. In Summe ergaben sich für das Vorjahr rund 3.000 Drehtage, davon entfielen 827 auf Spielfilm- und Serienproduktionen. Mit 177 Empfehlungen für 104 internationale Projekte verzeichnete man in diesem Segment einen geringen Anstieg von 2 Prozent, wobei die meisten Auslandsansuchen aus Deutschland, Indien und Großbritannien kamen.

Größte und längste Produktion war "The Regime"

Die mit Abstand größte und längste Produktion war dabei die so eben bei Sky angelaufene HBO-Serie "The Regime" von Stephen Frears und Jessica Hobbs, für die u.a. Kate Winslet vier Wochen lang vorrangig im Schloss Schönbrunn, aber auch im Garten- und Stadtpalais Liechtenstein, der Hofburg, und dem Palais Pallavicini vor der Kamera stand. Auch "Beasts like us" für Amazon, die ORF-ARD-Koproduktion "Kafka" oder die vierte Staffel der internationalen Koproduktion "Vienna Blood" wurden in Wien gedreht.

Nach Bezirken betrachtet, war die Innere Stadt als Drehschauplatz am begehrtesten (19,5 Prozent), gefolgt von der Leopoldstadt (9,1 Prozent), Landstraße (6,4 Prozent) und Mariahilf (5,3 Prozent). Gedreht wurde 2023 allerdings in allen 23 Bezirken.

"Das (Fördermodell, Anm.) Vienna Film Incentive und die mit Beginn des Jahres 2023 in Kraft getretenen bundesweiten Filmincentives FISA+ und ÖFI+ haben die Attraktivität des Filmstandorts Wien weiter erhöht und bescherten der Filmwirtschaft in Wien einen enormen Wachstumsschub", resümierte Commission-Chefin Marijana Stoisits in der Aussendung. Neben öffentlich-rechtlichen und privaten TV-Sendern seien mittlerweile auch große internationale Streaminganbieter wie Netflix, HBO oder Amazon Prime fixe Partner, freute sie sich.

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(APA/Red)

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