Wien wächst: Immer mehr Menschen ziehen in die Hauptstadt

Immer mehr Menschen ziehen nach Wien.
Immer mehr Menschen ziehen nach Wien. ©APA
Seit dem Jahr 2000 ist Wien etwa um 200.000 Menschen gewachsen. Laut Angaben der Stadt sind es "die hohe Lebensqualität und die umfassenden Dienstleistungen", die immer mehr Menschen dazu veranlassen, ihren Wohnort zu wechseln. Wien sei der "Bevölkerungsmagnet Österreichs", heißt es.
Wien wird Zwei-Millionen-Stadt
Die lebenswertesten Städte

Noch vor dem Jahr 2030 soll Wien die 2-Millionen-EinwohnerInnen-Marke geknackt haben. Neben steigenden Geburtenzahlen ist vor allem der Zuzug aus dem Ausland aber auch aus den Bundesländern für das städtische Bevölkerungswachstum verantwortlich.

Lebenswerteste Städte: Wien auf Platz 2

Vergangene Woche veröffentlichte das britische Magazin “The Economist” eine Studie, in der Wien nach Melbourne zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt wurde. 2014 wurde Wien zum fünften Mal vom internationalen Beratungs-Unternehmen Mercer zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität gewählt. Wiens Sicherheit, die Gesundheits-, Bildungs-, Wohn- und Verkehrsangebote sowie andere öffentliche Dienstleistungen sind auch international hoch angesehen.

Die Hauptstadt wächst

Die Geburtenzahlen in Wien sind konstant steigend. Waren im Jahr 2009 mehr als 17.100 Geburten zu verzeichnen, wurden 2012 über 18.200 Babys in Wien geboren. Lebten mit 1. Jänner 2014 rund 1.776 000 Menschen in Wien, so wurden knapp 570.000 davon nicht in Österreich geboren. Etwas mehr als 870.000 WienerInnen sind auch tatsächlich gebürtige WienerInnen.

Zuzug aus den Bundesländern

Woher stammen also die übrigen 336.000? Antwort: Wien bekommt Verstärkung aus den Bundesländern. Eingebettet in das flächenmäßig größte Bundesland Österreichs, ist es wenig überraschend, dass Niederösterreich diese Wien-Statistik anführt. Etwa 155.000 der in Wien lebenden Menschen wurden dort geboren. Mit einigem Abstand folgen dann, nicht wie man aufgrund der Nähe vermuten könnte 32.000 BurgenländerInnen, sondern 44.600 OberösterreichInnen. Nach der Steiermark mit 42.500 “Neo-WienerInnen” belegt das Burgenland “nur” Platz vier der Statistik. Am wenigsten Zuzug bekommt Wien aus Vorarlberg, etwas mehr als 8.500 Menschen nahmen die 500-Kilometer-Distanz auf sich.

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