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Wien trauert um Thomas Klestil

In der Bundeshauptstadt hat das Ableben von Thomas Klestil tiefe Betroffenheit ausgelöst. Bürgermeister Michael Häupl kondolierte der Familie des verstorbenen Präsidenten.

Wiens Bürgermeister Michael Häupl reagiert auf den Tod von Bundespräsident Thomas Klestil tief betroffen: „Diese tragischen Tage und der Tod von Thomas Klestil erfüllen mich mit großer Trauer. Meine Hoffnung, unser aller Hoffnung auf Genesung hat sich leider nicht erfüllt. Mein ganzes Mitgefühl gilt seiner Familie.“ Häupl betonte in einer Aussendung das hohe Ansehen, das sich Klestil als Bundespräsident im In- und Ausland erworben habe: „Er hat es stets verstanden, das Ansehen Österreichs zu fördern.“

Die Freundschaften, „die ihn mit Staatsoberhäuptern anderer Länder verbanden, hat er zum Wohle unseres Landes eingesetzt. Und er hat menschliche und wirtschaftliche Brücken gebaut, die uns noch lange mit anderen Ländern und deren Menschen verbinden werden.“ Der Stadt Wien sei Klestil stets in besonderer Art verbunden gewesen. Sie war ihm in jeder Weise Heimat. „Auch mich persönlich haben großer Respekt und Freundschaft mit Thomas Klestil verbunden“, so Häupl. „Wien verliert einen Freund und großen Bürger. Er wird uns allen wirklich sehr fehlen.“

Tief betroffen vom Ableben des Bundespräsidenten zeigte sich auch ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch. Für den ÖGB-Präsidenten war Klestil „ein aktiver Bundespräsident der sich immer für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt hat – auch wenn das für einzelne nicht immer angenehm war“. Klestil habe sich „insbesondere in der Zeit der Sozial- und Pensionskürzungen für die Anliegen der ArbeitnehmerInnen eingesetzt, für Ausgleich gesorgt und die Gespräche immer wieder in Gang gebracht. Und er stand auch in jenen Zeiten zur Sozialpartnerschaft, als diese von manchen nicht mehr gewollt wurde“, so Verzetnitsch in einer Aussendung. Mit Klestil verliere Österreich einen Bundespräsidenten, der sein Amt neu prägte und sich in kritischen Situationen immer wieder zu Wort meldete. Verzetnitsch sprach im Namen des ÖGB und der Gewerkschaften den Hinterbliebenen die tiefe Anteilnahme aus.

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