Wien-Tourismus lobt neues Konzept der Ringstraßenbahnen

Das am Mittwoch von den Wiener Linien präsentierte Straßenbahn-Konzept für den Ring stößt im Wiener Tourismusverband auf Zustimmung. Für Wien-Besucher würden sich "wesentliche Vorteile" ergeben, hieß es in einer Aussendung.

Verbessert werde die Anfahrt zu Sehenswürdigkeiten wie dem Hundertwasserhaus, das ab Oktober ohne Umsteigen vom Ring aus erreicht werden kann.

Außerdem würden längere Aufenthalte bei den Stationen Schottenring und Stubentor entfallen, wurde betont. “Mit dem neuen Streckennetz der Linien 1 und 2 wird es für Touristinnen und Touristen in Wien noch einfacher sein, Sehenswürdigkeiten außerhalb des Rings bequem und rasch zu erreichen”, freute sich Tourismusdirektor Norbert Kettner.

Positive Urteile kommen auch von der Wiener SPÖ und den Grünen. “Die Wiener SPÖ begrüßt das neue Tram-Ringlinienkonzept der Wiener Linien”, betonte SP-Verkehrssprecher Karlheinz Hora. Die neuen Durchgangslinien bringen laut SPÖ “markante Verbesserungen” für die Fahrgäste. Die Grünen sehen eine ihrer Forderungen umgesetzt: Es freue sie, dass die Wiener Linien nun eingesehen hätten, das umsteigefreie Straßenbahnlinien Vorteile bringen, erklärte die Verkehrssprecherin der Wiener Grünen, Ingrid Puller in einer Aussendung.

Kritik kam von der Wiener ÖVP: Deren Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl zeigte sich enttäuscht. Er sprach von einem “Kosmetikschmäh”. Denn es würden in Zukunft keine neuen Linien zur Verfügung stehen, sondern Linien zusammengelegt bzw. gekürzt.

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