Wien: Top-Adresse für Betriebe

Rieder &copy APA
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Wien präsentiert sich als Top-Adresse für internationale Betriebe - Alleine im vergangenen Jahr zählte man in der Bundeshauptstadt "55 neue Betriebsansiedlungen", freut sich der zuständige Stadtrat Sepp Rieder.

“55 ausländische Betriebe haben sich im Jahr 2004 neu in Wien angesiedelt, das sind um 16 Unternehmen mehr als im Jahr 2003“, erklärte Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Sepp Rieder (S) beim Mediengespräch von Wiens Bürgermeister Michael Häupl (S) am Dienstag. Das spreche für die ungebrochene Attraktivität Wiens vor allem im High-Tech-Bereich, betonte Rieder. „Die Anzahl der Arbeitslosen (in Wien, Anm.) sinkt, die Zahl der zur Verfügung gestellten Arbeitsplätze steigt“, so Häupl.

“520 neue Arbeitsplätze”

Die neuen Unternehmen hätten insgesamt 520 Arbeitsplätze nach Wien gebracht und in Summe 71 Mio. Euro investiert, erklärte Rieder. Auch die Bedeutung der Bundeshauptstadt als Headquarter-Standort steige weiter. „An die 300 weltweit agierende Konzerne steuern von Wien aus ihre Aktivitäten auf den Märkten in Mittel- und Osteuropa“, betonte der Finanzstadtrat. So habe sich auch die Ford Motor Company Austria unlängst entschieden, von Salzburg nach Wien zu wechseln.

Wien punkte auch mit den „weichen Faktoren“ Kultur, Sicherheit und Freizeitangebot, betonte der Geschäftsführer des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF), Bernd Rießland. Dies beeinflusse die „Familienentscheidungen von nach Wien kommenden Managern“, fügte er hinzu.

„Wien ist das einzige Bundesland mit einem Arbeitnehmerförderungsfonds“, unterstrich Häupl. Zwar hätten Ballungsräume wie Wien einen gewissen Startvorteil, weil sich an einem Standort Bildung konzentriere. Doch „auf der anderen Seite haben wir das Unsere beigetragen“, so Häupl.

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