Wien startet neues Förderprogramm für Geisteswissenschaften

Das Wissenschaftszentrum Wien ist Geschichte - und hat ein ganzes Programm als Nachfolger gefunden: Das "Wiener Impulsprogramm für Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften (GSK)".

Am Dienstag präsentierten Bürgermeister Michael Häupl (S) und Wissenschafts- und Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) das Programm. Die jährliche Fördersumme beträgt 1,5 Mio. Euro. Das Programm wird sich vorerst über einen Zeitraum von drei Jahren erstrecken.

In Wien beschäftigen sich rund 200 Forschungsstätten mit Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Mehr als 3.000 Personen sind direkt damit beschäftigt, hieß es heute. Das neue Impulsprogramm solle deutliche Signale für Qualität, Interdisziplinarität und Internationalität aussenden, wurde betont. Bestehende Forschungseinrichtungen und Gruppen sollen dadurch eine Verstärkung erfahren – wobei allerdings im Vorfeld des neuen Programms das in diesem Bereich tätige Wissenschaftszentrum Wien von der Stadt geschlossen wurde.

Über Förderwettbewerbe – sogenannte Calls – werden größere, disziplinübergreifende Projekte finanziell unterstützt. 2008 steht etwa der Call “Art(s)&Science” auf dem Programm. Er soll an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst ansetzen. Für 2009 ist ein Wettbewerb mit dem Titel “Kulturreflexion” angekündigt. Die finanziellen Mittel kommen direkt von der Stadt Wien.

Umgesetzt wird das Programm vom Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF). Dieser wird von einem Beirat aus internationalen und heimischen Experten unterstützt.

(S E R V I C E – Details zu den Calls gibt es ab März 2008 unter http://www.wwtf.at)

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