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Wien: Spannung vor dem Spiel Kroatien gegen Türkei

Nach einem entspannten Mittwoch konzentriert sich die Polizei derzeit ganz auf das Spiel Kroatien gegen Türkei am Freitag in Wien. Video: 

Jeweils 50.000 türkische und kroatische Fans werden in der Bundeshauptstadt erwartet. Dass es zu größeren Problemen auf der Ottakringer Straße, wo bisher Türken und Kroaten feierten, kommen könnte, damit rechnet man laut Polizeipräsident Pürstl nicht.

Viel eher wolle man den Fans beim Feiern zuschauen. 4.600 Polizisten stehen im Einsatz. “Unsere Hauptaufgabe wird die Verkehrslenkung sein”, meinte der Polizeipräsident. “Wir fassen keine Fantrennung von Vornherein ins Auge. In Einzelfällen werden wir mit Empfehlungen vorgehen”, sagte er. Man sei in ständigem Kontakt mit Fangruppierungen und man habe auf der Ottakringer Straße auch bisher “mehr Verkehrslenkung als sonst etwas gemacht”, so Pürstl.

Bereits gestern, Mittwoch, seien die ersten kroatischen und türkischen Fans aus dem Ausland angereist. Für Freitag früh wird mit dem stärksten Zustrom gerechnet. Die Kroaten reisen hauptsächlich mit Pkw und Bussen an, Türken kämen mit Sonderflügen aus der Türkei und per Pkw auch aus Deutschland.

Am Spieltag selbst werden die Wiener Beamten von 19 Spotter (szenekundige Beamte, Anm.; davon 15 Kroaten und vier Türken) und 14 ausländischen uniformierten Polizisten (10 Kroaten und vier Türken) unterstützt.

Bisher hat es in der Bundeshauptstadt nach zwölf Tagen EM 53 Festnahmen gegeben, die Hälfte davon wegen Verwaltungsübertretungen. “Das entspricht durchschnittlich vier Festnahmen pro Tag, was der Belastung eines kleinen Polizeikommissariats außerhalb der EURO entspricht”, sagte Pürstl. Für die Wiener Polizei hat sich der Einsatz bisher hauptsächlich auf die Verkehrslenkung der Fanströme konzentriert. Lediglich nach dem Deutschland-Spiel habe es einige Festnahmen und gewaltbereite Fangruppierungen zu trennen gegeben.

Eine aktuelle EURO Wien Studie habe ergeben, dass sich 77 Prozent der Wiener sicher und mehr als die Hälfte der Befragten sehr sicher in der Stadt fühle. 84 Prozent befänden die Organisation der EM als gut bzw. sehr gut, betonte Innenminister Günther Platter (V).

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