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Wien setzt auf Start-ups im Bereich Life Sciences

In Wien gibt es für Start-ups im Bereich Life Science eine Starthilfe.
In Wien gibt es für Start-ups im Bereich Life Science eine Starthilfe. ©pixabay.com
Der Life Sciences-Sektor in Wien boomt. 2017 haben die 177 in Wien tätigen Unternehmen rund 750 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung gesteckt. Die Wirtschaftsagentur Wien will nun auch Start-ups anziehen.

Über 50 Unternehmen haben sich zwischen 2014 und 2017 für einen Standort in Wien entschieden. Eine erhebliche Erleichterung für Gründerinnen und Gründer bringen nun die Start-up Labs der Wirtschaftsagentur Wien. Ab Dezember 2019 können die ersten Start-ups über 70 Laborarbeitsplätze mit Laborinfrastruktur für Forschung und Entwicklung am Campus Vienna BioCenter beziehen. Bewerbungen um die Coworkingplätze für junge Life Sciences-Unternehmen sind ab sofort möglich.

Jährlich 10 bis 20 Neugründungen

“Die Life Sciences in Wien kurbeln Wirtschaft und Wissenschaft in Wien nachhaltig an. In über 550 Unternehmen arbeiten rund 40.0000 Menschen – eine ganze Kleinstadt ist also allein in Wien in diesem Bereich tätig. Mit den neuen Start-up Labs stärken wir gezielt die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer,” so Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke über das Projekt am Campus ViennaBiocenter. “Jetzt schon verzeichnen wir jährlich zwischen 10 und 20 Neugründungen. Die Start-up Labs schaffen den nötigen Anreiz für eine deutliche Steigerung dieser Zahlen und stärken unseren Ruf als Spitzenstandort für die Life Sciences.”

Die flexiblen Start-up Labs sind vor allem in den frühen Phasen der Forschung und Entwicklung von Produkten und Services eine wichtige Starthilfe. Sie können zeitlich ungebunden gemietet werden und mit den Unternehmen mitwachsen. Wenn das Start-up expandiert, kann es unkompliziert weitere Laborplätze anmieten. Das ermöglicht das Nutzungskonzept, das Vermietungen “per Bench” statt pro Quadratmeter vorsieht.

In bester Nachbarschaft

In den Start-up Labs forschen die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer in unmittelbarer Nähe zu vier Forschungsinstituten, Core Facilities und über 20 am Campus Vienna BioCenter ansässigen Biotech-Unternehmen. Die neuen Labs befinden sich damit im Herzen der Community – mit besten Anküpfungsmöglichkeiten, um in der Branche Fuß zu fassen. Die shared infrastructure der Start-up Labs beinhaltet Equipment für die Forschung und Entwicklung in den Bereichen Biochemie, Biomedizin, Biotechnologie, Genetik, Molekularbiologie und Pharmazie.

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