Wien senkt Klassenschülerhöchstzahl auf 25

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Auch Wien senkt in Eigeninitiative die Klassenschülerhöchstzahl an Pflichtschulen auf 25.

Ein entsprechender Initiativantrag der regierenden SPÖ wurde am Donnerstag im Landtag eingebracht. Wie Bürgermeister Michael Häupl (S) in der Fragestunde des Landtages ankündigte, soll die Maßnahme ab dem Schuljahr 2007/2008 wirksam werden.

Zuletzt haben bereits die Bundesländer Niederösterreich, Vorarlberg und Steiermark beschlossen, dass Pflichtschulklassen aus höchstens 25 Schülern bestehen sollen. In dem Wiener Antrag heißt es nun: „Die Zahl der Schüler in einer Volksschulklasse – ausgenommen die Vorschulklasse – darf 25 nicht übersteigen und zehn nicht unterschreiten.“ Davon dürfe nur aus „besonderen Gründen“, etwa zur Erhaltung von Schulstandorten, abgewichen werden.

Auch für Hauptschulklassen und die Polytechnischen Schulen wird die neue Regelung gelten. Der Beschluss des neuen Gesetzes ist für die nächste Sitzung des Wiener Landtages vorgesehen.

Bisher lag die Höchstzahl in der Bundeshauptstadt bei 30 Schülern. Laut Häupl war Wien schon bisher bemüht, die tatsächliche Zahl so niedrig wie möglich zu halten. Man werde auf Grund der neuen Regelung zusätzliche Ressourcen brauchen – das betreffe auch die Klassenräume, wie er betonte. Geplante Schließungen von Schulen könnte dadurch erst später erfolgen, so Häupl.

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