Wien: Rettungshunde Katastrophenhilfsdienst erhalten Gold und Bronze

Die beiden Hunde konnten Gold und Bronze abstauben.
Die beiden Hunde konnten Gold und Bronze abstauben. ©MA 68 Lichtbildstelle
Die belgischen Schäferhunde Dakar und Dora des Katastrophenhilfsdienst des Wiener Landesfeuerwehrverbandes konnten in der Sparte "Fährtensuche" Gold und Bronze abstauben.

Die beiden Rettungshundeführer des KHD Wien Cara Tutschek haben mit Dakar Gold „erschnüffelt“ und KHD-Rettungshunde-Teamleiter Peter Schüler mit Dora Bronze. Mehr als 80 Hundeführer aus Deutschland, Österreich, Schweiz, den Niederlanden, Ungarn und Spanien traten vor kurzem im deutschen Leipheim bei der Internationalen Staatsmeisterschaft für Rettungshunde an. Die Hunde müssen innerhalb einer vorgegebenen Zeit in einer dicht bewachsenen Fläche oder einem Trümmergelände vermisste Personen aufspüren oder in der Sparte Fährte einer 2 Kilometer langen Spur folgen.

Das warme, schwüle Wetter war eine große Herausforderung bei der Fährtenarbeit. „Je trockener der Boden ist, desto schwieriger wird es für die Hunde“, sagt Peter Schüler. Die Hunde erschnüffeln Bodenverletzungen, die eine Person auf ihrem Weg durchs Gelände hinterlassen hat. „Wenn das Gras noch feucht vom Morgentau ist, funktioniert das am besten.“ Nebenbei lief auch ein Wettbewerb in der Sparte Trümmersuche Stufe „A“, in der Peter Schüler mit seinem Riesenschnauzer Bo mit einem überlegenen Ergebnis Platz eins erzielte.

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