Wien Museum gewinnt Kulturplakatpreis 2009

©Multiart PR-Agentur GmbH/APA-Fotoservice/Hautzinger
Das Wien Museum mit der Plakatkampagne „Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930" ist Sieger des Kulturplakatpreises 2009. Eine unabhängige Expertenjury, bestehend aus den Top-Kreativen des Landes, bewertete die besten 120 aus knapp 1.000 Kulturplakaten aus dem Jahr 2009.

„Ich gratuliere dem Wien Museum und Direktor Wolfgang Kos zu dieser Auszeichnung“, so Wiens Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny, „Mit der Plakatkampagne und der Ausstellung hat das Wien Museum seine Kompetenz und Stärke in der Präsentation des historischen Querschnitts der Entwicklung der Stadt Wien deutlich dokumentiert. Rund 60.000 Besucher sind ein klarer Beweis für den Erfolg der Ausstellung“.

„Kampf um die Stadt” war eine der wichtigsten Ausstellungen des Wien Museums seit Jahren und erstmals eine große Schau zu allen Aspekten der Zwischenkriegszeit. Mit insgesamt vier Sujets zu den Themen Politik/Kunst/Alltag und einem breiten medialen Mix wurde die Ausstellung im Jahr 2009 beworben. Das Motiv „Kunst” ging letztendlich bei der Jury des Kulturplakatpreises als Sieger hervor.

Grafisch verantwortlich für die Plakatkampagne zeichnete das Büro Erwin Bauer. „Ich freue mich, dass wir heuer das Wien Museum mit dem Kulturplakatpreis auszeichnen”, so Gewista Generaldirektor KR Karl Javurek. „Das Siegersujet verdeutlicht einmal mehr, dass Bildende Kunst im öffentlichen Raum seit je her stark präsent war. Plakatkunst hat das Stadtbild in der Zwischenkriegszeit maßgeblich geprägt und bereichert den urbanen Raum auch heute noch”. Für das Wien Museum nahm Direktor Wolfgang Kos die Auszeichnung entgegen.

Weitere sieben hervorragende Kampagnen erhielten eine Auszeichnung. Der Kulturplakatpreis ist mit 2.200 Euro dotiert und wird vom Kulturressort der Stadt Wien zur Verfügung gestellt. Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Europakommission in Wiener Gemeinderat, Dr. Elisabeth Vitouch, überreichte – stellvertretend für Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny – gemeinsam mit Gewista Generaldirektor KR Karl Javurek die Preise am 9. November 2010 im Mozarthaus Vienna.

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