Wien-Mitte wird neuer zentraler Standort für sieben Finanzämter

Neuer zentraler Standort für sieben Finanzämter in Wien-Mitte
Neuer zentraler Standort für sieben Finanzämter in Wien-Mitte ©APA
Wien bekommt eine zentrale Anlaufstelle, wenn es um Finanzielles geht: Wien-Mitte wird künftig der Standort für sieben Finanzämter. Schon im Dezember werden diese übersiedeln.

In der Marxergasse 4 im 3. Bezirk neigen sich die Bauarbeiten für das neue Finanzzentrum Wien-Mitte dem Ende zu. Schon im Dezember werden sieben Wiener Finanzämter an den neuen Standort übersiedeln. Das Infocenter im Erdgeschoß soll bereits am 10. Dezember seine Pforten öffnen.

Finanzämter Wiens ziehen um

Betroffen von der Zusammenlegung sind sieben Wiener Finanzämter sowie das Finanzamt für Gebühren, Verkehrssteuern und Glücksspiel und auch der Bereich Großbetriebsprüfung Ost-Region. Die Übersiedelung ist zeitlich in drei Etappen aufgeteilt: Bis 10. Dezember werden die Finanzämter für den 3., 5. und 10 Bezirk, das für den 8., 16., und 17. Bezirk und jenes für den 9., 18. und 19. Bezirk in das neue Gebäude direkt über dem Bahnhof Wien-Mitte einziehen. Nur eine Woche später folgen die Standorte für den 3., 11. Bezirk, 6., 7., 15. Bezirk und  1. sowie 23. Bezirk. Bis März 2013 soll die Zusammenlegung abgeschlossen sein: Auch das Finanzamt 12., 13. 14. und Purkersdorf, das Amt für Gebühren, Verkehrssteuern und Glücksspiel sowie der Bereich Großbetriebsprüfung werden dann ihre neuen Büroräumlichkeiten bezogen haben.

Mit dem neuen Finanzzentrum Wien-Mitte könnten Ressourcen eingespart werden. Die bisherigen Gebäude, deren Bau teilweise noch bis vor die Gründerzeit zurückreichte, wären auf Dauer zu teuer geworden. Umbauarbeiten für einen barrierefreien Zugang hätten einen enormen finanziellen Aufwand bedeutet. So habe man sich für einen neuen Standort mit guter Verkehrsanbindung entschieden. Die alten Gebäude seien bereits gekündigt worden und würden demnächst an ihren Besitzer, die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), zurückgegeben, hieß es. Wie viel Geld nun tatsächlich mit der Zusammenlegung eingespart wird, ist nicht bekannt.

Im neuen Finanzzentrum Wien-Mitte werden künftig rund 1.860 Finanzbedienstete arbeiten. Im Erdgeschoß ist ein Infocenter mit ausgedehnten Öffnungszeiten eingerichtet. Für vertraulichere Gespräche sind weiters 40 Beratungsplätze in den oberen Stockwerken vorgesehen, hieß es. Insgesamt wird es ab Dezember in Wien nur mehr zwei Finanzstandorte geben: Das in Wien Mitte und das Finanzamt Kagran. Für generelle Informationen wird neben dem Amt in Wien Mitte, auch eine Infocenter-Außenstelle in Wien-Erdberg zur Verfügung stehen.

(Red./APA)

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