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Wien Mitte: Baubeginn Ende 2005?

Der Wiener Planungsstadtrat Rudolf Schicker (S) ist zuversichtlich, dass das Bauprojekt Wien-Mitte zu Jahresende 2005 in Angriff genommen werden könnte - allerdings steht noch Einigung zwischen ÖBB und Investor aus.

Voraussetzung sei eine baldige Einigung zwischen den ÖBB als Grundeigentümer und dem Investor B.A.I. (Bauträger Austria Immobilien), sagte der Stadtrat am Montag zur APA. Sorgen der ÖVP um ausufernde Einkaufsflächen in der Bahnhofsüberbauung wies er zurück.


„Ich hoffe, dass wir nicht noch eine Weiche finden, die aufs Abstellgleis führt“, so Schicker auf die Frage, ob das Projekt nun endlich auf Schiene sei. Mit dem am Freitag im Gemeinderat zum Beschluss anstehenden Flächenwidmungs- und Bebauungsplan habe das Verfahren aus städtebaulicher Sicht ein glückliches Ende erreicht:
„Es sind darin alle notwendigen Festlegungen enthalten, die das Projekt von Henke und Schreieck ermöglichen werden.“


Der Bahnhof Wien-Mitte am Rande der Welterbe-Zone der Wiener Innenstadt soll demnach künftig von einem 70-Meter-Hochhaus samt 35 Meter hohem baulichen Rahmen überragt werden. Das ursprüngliche Projekt, das bis zu 97 Meter hohen Türme vorgesehen hatte, war am Widerstand der UNESCO bzw. ihrer Welterbe-Beratungsorganisation ICOMOS gescheitert.


Die Kritik der ÖVP ließ Schicker nicht gelten. Zwar seien laut Plan tatsächlich bis zu 31.000 Quadratmeter für Geschäfte vorgesehen, dies sei gemäß Bauordnung aber ein Bruttowert. Ziehe man tragende Mauern, Zwischenwände oder Stiegen ab, blieben nur rund 23.000 Quadratmeter übrig. Schicker: „Mehr geht beim besten Willen nicht.“ Im alten, unter VP-Stadtrat Bernhard Görg beschlossenen Flächenwidmungsplan seien es dagegen netto noch 26.000 Quadratmeter gewesen.


Laut Schicker haben sowohl ÖBB als auch B.A.I. zuletzt erneut versichert, höchstes Interesse an einer raschen finanziellen Einigung zu haben. Im Gemeinderat am Freitag komme man dem Investor auch noch bei letzten Wünschen mit einem Abänderungsantrag entgegen. Die Arkaden sollen dabei mit einer Höhe von elf statt bisher zwölf Metern eingeplant werden, so dass sich die darüber liegenden Geschoße problemlos ausgehen.

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