Wien investiert in Kinderbetreuung

Die Stadt Wien will ihr Kinderbetreuungsangebot deutlich ausweiten: Insgesamt 22 Mio. Euro werden dafür in den nächsten drei Jahren investiert.

Damit sollen u.a. die Errichtung von Kinderbetreuungsplätzen im privaten Bereich sowie Umbau- und Erweiterungsarbeiten bei öffentlichen Kindergärten gefördert werden. Noch für heuer ist die Schaffung von 1.800 zusätzlichen Betreuungsplätzen geplant, hieß es in einer Aussendung am Mittwoch.

Der entsprechende Antrag zum Ausbau des Kinderbetreuungsangebots gemäß einer 15a-Vereinbarung mit dem Bund sei am Mittwoch in einer Sitzung des Gemeinderats-Ausschusses der zuständigen Geschäftsgruppe einstimmig angenommen worden. Das Ausbaupaket wird zu 3,1 Mio. Euro jährlich vom Bund getragen, der Rest kommt vom Land Wien. Für das Jahr 2008 sind folgende Maßnahmen in der Höhe von rund sieben Mio. Euro vorgesehen: Insgesamt 37 Projekte von 28 privaten Betreibern sollen für die Errichtung von 1.265 Kinderbetreuungsplätzen gefördert werden. Dazu zählen etwa die Kindercompany, die Kinderfreunde oder das Vereinshaus Montessori Kinderhaus.

Rund 1,1 Mio. Euro werden in Umbau- und Erweiterungsarbeiten bei städtischen Kindergärten fließen. Damit entstünden zusätzlich zu den bereits in Fertigstellung befindlichen 395 Betreuungsplätzen noch weitere 145 Krippen- und Kindergartenplätze, hieß es. In Summe würden den Eltern damit 540 neue Plätze noch in diesem Jahr zur Verfügung stellen.

Schließlich wird die Stadt die Anzahl jener Gruppen von gemeinnützigen Organisationen und Vereinen erhöhen, die öffentlich gefördert werden dürfen. Sie lag bisher bei 1.615 und wird nun um 130 Gruppen erhöht. Eine Gruppe umfasst dabei maximal 25 Kinder. 1,4 Mio. Euro sind dafür vorgesehen.

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