Wien: Hohe Auszeichnung für WasteWatcher der MA 48

WasteWatcher: Hohe Auszeichnung für die erfolgreiche "Müllkontrolltruppe der MA 48
WasteWatcher: Hohe Auszeichnung für die erfolgreiche "Müllkontrolltruppe der MA 48 ©APA
Der renommierte GPard-Award wurde am Dienstag an die WasteWatcher der MA 48 vergeben. Durch höchste Effizienz sorgt die Müllkontrolltruppe seit 2008 für ein sauberes Wien. Umweltstadträtin Sima ist über das positive Feedback erfreut.
Erfolg der Initiative
"Wien ist kein Mistkübel"

Den anerkannten GPard-award erhielten die WasteWatcher der MA 48 für die gut funktionierenden Arbeitsabläufe und das Know-how im Prozessmanagement. “Ich gratuliere den WasteWatchern zu diesem Preis – er belegt einmal mehr, dass die Abteilung durch erfolgreiches Prozessmanagement kundenorientiert arbeitet, ihren gesetzlichen Auftrag qualitätsgesichert erfüllt und dass, die WasteWatcher entscheidend zum hohen Sauberkeitsniveau in unserer Stadt beitragen”, so Umweltstadträtin Ulli Sima.

Sieg auf ganzer Linie für die WasteWatcher

Der Preis wird seit 2004 jährlich von der Gesellschaft für Prozessmanagement vergeben und basiert auf der international gültigen Norm ISO 15504. In dieser Norm sind 5 in einem Prozess erreichbare Fähigkeitsstufen definiert. Je höher die Fähigkeitsstufe, desto besser ist der Prozess im Unternehmen implementiert, geführt, standardisiert und gesteuert. Erst ab Stufe 3 ist eine Teilnahme beim Award überhaupt möglich. Eine Fachjury ermittelte zuerst die Sieger aus 16 Einreichungen in drei Kategorien, wobei die WasteWatcher den Kategoriesieg “Kernprozessen von Dienstleistungsunternehmen” erreichten und dann auch noch den Gesamtsieg bei der diesjährigen Verleihung erzielen konnten.

Wien durch WasteWatcher eine der saubersten Städte

Da die WasteWatcher und damit der Prozess für diese Arbeitsabläufe erst im Jahr 2008 eingeführt wurden, ist die Auszeichnung besonders herausragend. Innerhalb kürzester Zeit ist es gelungen, eine effiziente, erfolgreiche Truppe mit klaren Arbeitsabläufen und Vorgaben zu implementieren. Die Erfolge der WasteWatcher sind nicht nur bei den klar strukturierten Prozessen spürbar, sondern auch im Stadtbild deutlich erkennbar. Neben dem Top-Angebot zur Müllentsorgung sind es die strengen Kontrollen der WasteWatcher, die Wien zu einer der saubersten Städte der Welt zählen lassen.

“Sackerl für Gackerl” selbstverständlich

In der Zeit von 2006 bis 2010 nahmen die Ablagerungen von Sperrmüll um 15 Prozent ab, illegal abgestellte Einkaufswagerln um 37 Prozent und Kühlgeräte um 50 Prozent ab. Die Verwendung von Hundekotsackerln ist heute selbstverständlich, täglich landen über 47 200 gefüllte Hundekotsackerl in Wiens Mistkübeln. Auch die öffentlich aufgestellten Aschenbecher und Aschenrohre werden gut angenommen. Insgesamt gibt es aktuell 50 WasteWatcher und weitere 370 ausgebildete MitarbeiterInnen, die das Wiener Reinhaltegesetz im Rahmen ihrer anderen Kontrolltätigkeiten ahnden. Seit 2008 schritten die WasteWatcher bereits über 17.000 mal ein.

Der Preis für die WasteWatcher ist bereits die dritte Auszeichnung der MA 48 von der Gesellschaft für Prozessmanagement: Im Jahr 2009 erreichte die Abschleppgruppe der MA 48 den Kategoriepreis “Kernprozess von Dienstleistungsunternehmen” und 2007 siegte die Abfallsammlung in der Kategorie “Geschäftsprozesse von Produktionsunternehmen”.

MA 48 vielfach zertifiziert

In beiden Jahren konnten neben diesen Kategoriepreisen auch der Gesamtpreis, der GPard-Process Award erreicht werden. Diese Auszeichnungen und auch die Zertifikate im Bereich Umwelt-, Qualität-, Beschwerde- und Risikomanagement sowie im Bereich der Arbeitssicherheit zeigen einmal mehr, dass die MA 48 ein modern geführtes Dienstleistungsunternehmen für die Wienerinnen und Wiener ist – und die WasteWatcher eine rundum erfolgreiche Initiative.

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