Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Wien hatte klare Sicht auf die totale Mondfinsternis

Wien hatte eine totale und klare Sicht auf die Mondfinsternis.
Wien hatte eine totale und klare Sicht auf die Mondfinsternis. ©APA/Georg Hochmuth
Die Frühaufsteher in Wien mussten sich zwar warm anziehen, hatten allerdings eine perfekte Sicht auf einen totalen, rötlich gefärbten Mond. Die nächste in vollem Verlauf zu beobachtende Verfinsterung des Mondes ist erst wieder Silvester 2028 zu erwarten.

Dutzende Personen kamen etwa auf die Sofienalpe in Wien-Penzing, wo man sich über “seit Wochen erstmals freie Sicht auf den Himmel freute”. Im Verlauf des Wochenendes war die Wetterprognose für die Mondfinsternis immer besser geworden, zuletzt hieß es, dass sich die Nebeldecke über der Bundeshauptstadt im Laufe der Nacht auf Montag auflösen sollte. Tatsächlich herrschte pünktlich zum Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde um 4.34 Uhr beste Sicht auf den Erdtrabanten. Langsam schob sich im Verlauf einer Stunde der Erdschatten immer mehr über die Mondscheibe, bis um 5.41 Uhr die totale Verfinsterung begann.

Alexander Pikhard von der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) freute sich über das rege Interesse trotz minus sechs Grad und “Unzeit”, und vor allem aber über die gute Sicht. “Seit sechs Wochen gibt es erstmals wieder freie Sicht auf den Himmel”, sagte er zur APA. Entsprechend viele Fernrohre und Kameras waren auf das Himmelsschauspiel gerichtet.

Perfekte Sicht auf Mondfinsternis in Wien

Bis 6.44 Uhr und damit bis in die Morgendämmerung dauert die totale Mondfinsternis noch. Um 7.46 geht der Mond dann in Wien partiell verfinstert unter. Eine Mondfinsternis ereignet sich, wenn Sonne, Erde und Mond auf einer Linie stehen und der Schatten der von der Sonne beleuchteten Erde auf den Mond fällt. Tritt der Mond in den Kernschatten der Erde, wird er von den direkten Sonnenstrahlen völlig abgeschirmt. Man kann ihn aber durch das Sonnenlicht, das in der Erdatmosphäre gestreut wird, noch immer gut sehen, er ist von diesem Streulicht rot gefärbt.

Die nächste totale Mondfinsternis, die man von Wien aus im vollen Verlauf sehen kann, findet erst am 31. Dezember 2028 statt. Auf die nächste partielle Mondfinsternis muss man nicht so lange warten, die gibt es bereits heuer, und zwar in der Nacht auf den 17. Juli.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien hatte klare Sicht auf die totale Mondfinsternis
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen