Wien fördert Complexity Science Hub mit 500.000 Euro

Stadt Wien fördert Complexity Science Hub mit 500.000 Euro jährlich.
Stadt Wien fördert Complexity Science Hub mit 500.000 Euro jährlich. ©PID/David Bohmann
Die Stadt Wien fördert den Complexity Science Hub (CSH) Wien in den kommenden drei Jahren mit 500.000 Euro jährlich..

Das wurde am Dienstag im Kulturausschuss des Wiener Gemeinderats beschlossen. Der 2015 als "Verein zur wissenschaftlichen Erforschung komplexer Systeme" gegründete CSH wird von Universitäten und Forschungseinrichtungen als Mitglieder getragen. Die Stadt Wien wird dem Verein aber nicht beitreten, sondern als Förderer agieren.

Komplexitätsforscher am CSH Wien

Die Komplexitätsforscher am CSH widmen sich verschiedensten Fragestellungen im wirtschaftlichen, sozialwissenschaftlichen oder im medizinisch-gesundheitspolitischen Bereich anhand von großen Datenmengen. Viel Aufmerksamkeit erlangt haben zuletzt die Modellrechnungen zur Covid-19-Pandemie des Teams um Institutsgründer Stefan Thurner und Peter Klimek.

1,5 Millionen Euro an Förderungen von der Stadt Wien

Das nun mit der Stadt Wien abgeschlossene mehrjährige Förderabkommen ist insgesamt 1,5 Millionen Euro schwer. "Die Erkenntnisse aus den datenbasierten digitalen Modellen, die uns die Komplexitätsforschung bereitstellt, sind für Politik und Medien, für die Gesellschaft insgesamt von großer Bedeutung und die Förderung des Complexity Science Hub Vienna daher ein weiterer wichtiger Schritt für den Wissenschaftsstandort Wien", so Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ). Wien sei in der Pandemie "der Wissenschaft gefolgt", und der CSH habe sich als wichtiger Ratgeber erwiesen, so der Wissenschaftssprecher der NEOS Wien, Stefan Gara, in einer Aussendung.

Die Unterstützung durch die Stadt sei für die Einrichtung "eine Bestätigung, dass wir in die richtige Richtung unterwegs sind", sagte Thurner. "Datenbasierte digitale Modelle sind gerade in Krisenzeiten wie einer Pandemie zentral für schnelle und faktenbasierte Entscheidungen. Wir müssen auch langfristig sicherstellen, dass unser Gesundheitssystem die Chancen der Digitalisierung zum Wohl aller nutzt", so Klimek.

Abseits der Förderung des CSH habe die Stadt den Rahmenbetrag für wissenschaftliche Projekte mit Wien-Bezug von heuer 1,39 Mio. auf 1,51 Mio. Euro in kommenden Jahr erhöht. Die Förderung des Sigmund Freud Museums wurde ebenfalls erhöht und beläuft sich 2022 und 2023 nun auf 350.000 Euro pro Jahr. Im Jahr 2021 erhielt die das Museum betreibende Sigmund Freud Privatstiftung noch 295.000 Euro seitens der Stadt.

(APA/Red)

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