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Wien drosselt Kategorie-Anhebung: Gemeindebauwohnungen schneller vermieten

Die Leerstandzeit von Wiener Gemeindebauten soll verkürzt werden.
Die Leerstandzeit von Wiener Gemeindebauten soll verkürzt werden. ©APA/Sujet
Freie Gemeindewohnungen in Wien sollen schneller weitervermietet werden. Somit werden sie in Zukunft nicht mehr automatisch auf höchstes Niveau gebracht: Die Stadt wird die Aufrüstung auf Kategorie A nur noch selektiv vornehmen. Dadurch soll die Leerstandszeit verkürzt sowie günstiger Wohnraum weiterhin garantiert werden, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (S).
Mietpreise in Wien steigen weiter

Zuletzt wurden pro Jahr rund 3.000 Wohnungen mit Kategorie B oder C auf A-Level gebracht. Diese Zahl soll nun auf 1.500 halbiert werden. Die restlichen Wohnungen werden lediglich einer “Brauchbarmachung” unterzogen – also nach dem Auszug der Vormieter soweit wie nötig in Schuss gebracht.

Der Unterschied zwischen B und A besteht etwa im Vorhandensein einer Zentralheizung. Allerdings ist der Mietzins niedriger: Eine 60 Quadratmeter große Kategorie-A-Wohnung kommt auf 469 Euro brutto, in der B-Kategorie sind es bei gleicher Größe 384 Euro.Durch den Wegfall der Aufkategorisierungen soll die Wiedervermietung beschleunigt werden.

Gemeindewohnungen in Wien: “Leerzeit” verkürzen

Laut Wiener-Wohnen-Direktor Josef Neumayer stehen Gemeindewohnungen bis zum Neubezug durchschnittlich vier bis sechs Monate leer. Durch die Drosselung der Kategorie-Anhebung will man die Zeitspanne auf ein bis zwei Monate verkürzen. Derzeit sind noch je 20 Prozent des Gemeindebaus B- oder C-Niveau.

Die Gemeindebauverwaltung Wiener Wohnen will gleichzeitig ihr Service verbessern. Unter anderem wird noch heuer der Spatenstich für ein neues Kundenzentrum nahe den Gasometern erfolgen, das 2014 fertig sein soll. Allerdings: Die derzeit neun, über die Bezirke verteilten Kundenzentren werden allesamt geschlossen. Dafür sollen rund 100 “Kundenmanager” beratend in den Bauten unterwegs sein. Melden Mieter Probleme, werden sie künftig bis zu deren Lösung nur mehr einen begleitenden Ansprechpartner haben. Hausbesorger sollen außerdem besser erreichbar sein, etwa über ein Diensthandy.

Um die Sanierungen voranzutreiben, werden nächstes Jahr zusätzlich rund 360 Mio. Euro für entsprechende Projekte verwendet.

(APA)

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