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Wien bleibt hart gegenüber Airbnb

Zwischen der Stadt Wien und Airbnb sind die Fronten verhärtet.
Zwischen der Stadt Wien und Airbnb sind die Fronten verhärtet. ©(FILES) This file photo taken on June 14, 2018 shows the US rental site Airbnb logo displayed during the company's press conference in Tokyo. After the enormous success of Airbnb, which celebrates its ten years in the summer of 2018, European metropolises such as Paris, Amsterdam, Berlin and Barcelona are organising a riposte to avoid a outbreak of rents. According to an estimate made in 2017, the company worths 31 millard dollars. APA/AFP
Die Stadt Wien will mit der Online-Vermietungsplattform Airbnb keine weiteren Gespräche mehr führen. Grund ist der Streit um die Ortstaxe, die die Stadt schon seit Jahren führt.
Aribnb will Verhandlungen mit Wien aufnehmen

Die Stadt Wien bleibt gegenüber der Online-Vermietungsplattform Airbnb hart und lehnt weitere Gespräche ab, geht aus einem Schreiben hervor, das der APA vorliegt. Airbnb will die - seit Jahren geführten und nunmehr zum Stillstand gekommenen - Verhandlungen über den Modus der Abgabe der Ortstaxe hingegen wieder aufnehmen.

In dem Antwortschreiben an den Geschäftsführer von Airbnb Deutschland, Österreich & Schweiz, Alexander Schwarz, verweist Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ) auf einen Vereinbarungsentwurf, den die Stadt Wien Airbnb am 10. August 2018 übermittelt hat. "Insofern möchte ich abschließend um Verständnis ersuchen, dass über diesen Vereinbarungsentwurf hinaus keine weiteren Verhandlungsgespräche geführt werden", so Hanke laut Schreiben.

Ortstaxe als Streitgrund

Der Grund für den sich schon seit Jahren ziehenden Zwist zwischen Airbnb und der Stadt liegt in der Abgabe der Ortstaxe. Airbnb bot der Stadt an, die Taxe einzuziehen und weiterzugeben. Dies werde bereits in mehreren Hundert Städten so gehandhabt, lautet das Argument. Im Rathaus wurde diese Lösung jedoch nicht akzeptiert. Eine - wie von der Stadt geforderte - Weitergabe von persönlichen Nutzerdaten kam für die Plattform hingegen aus Datenschutzgründen nicht infrage. Dies sei nicht mit den Vorgaben des österreichischen und des europäischen Rechts vereinbar.

Die Stadt Wien begrüße innovative Angebote. "Um aber einen fairen Wettbewerb, eine gut funktionierende Wirtschaft sowie vor allem ein gutes Miteinander der WienerInnen und Wiener sicherzustellen, müssen sich alle - auch Online-Plattformen - an geltende Rahmenbedingungen halten", so Hanke.

(APA/red)

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