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Wien bekommt ECSEE-Sekretäriat

Freude bei Bartenstein &copy APA
Freude bei Bartenstein &copy APA
Wien bekommt Sekretariat für Energiegemeinschaft Südosteuropa Utl.: Balkanländer wollen Binnenmarkt für Strom und Gas schaffen - Vertragsunterzeichnung im ersten Halbjahr 2005.

Als Vorbereitung auf einen späteren europäischen EU-Binnenmarkt haben die Länder Südosteuropas am Montag bei einem Ministertreffen in Athen die Bildung einer „Energiegemeinschaft Südosteuropa“ (ECSEE) vereinbart. Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Serbien-Montenegro, das Kosovo, Rumänien, Mazedonien und die Türkei wollen einen Energie-Binnenmarkt für Gas und Strom nach dem Vorbild der EU schaffen. Das Sekretariat der ECSEE soll seinen Sitz in Wien haben, wie das Wirtschaftsministerium heute mitteilte.

OPEC, IAEO, ECSEE

Damit werde Österreich neben der OPEC und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) eine dritte wichtige Energieorganisation beherbergen und zu einer Drehscheibe der internationalen Energiepolitik, betonte Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, der beim Jahrestreffen des ECSEE-Ministerrates in Athen den Vorsitz führte.

Der auf Initiative des Stabilitätspaktes für Südosteuropa und mit Unterstützung durch die Europäische Kommission akkordierte Vertrag wird voraussichtlich im Frühjahr 2005 unter dem Vorsitz von Bosnien-Herzegowina von allen Vertragspartnern unterzeichnet werden. Nach dem Inkrafttreten des Vertrages sollen die Gebühren und Zölle bei der Ein- und Ausfuhr von Strom und Erdgas wegfallen.

Wichtige Chance für Österreich

Im Wirtschaftsministerium sieht man in der Entscheidung, den Sitz des ECSEE-Sekretariats in Wien zu errichten, eine wichtige Chance für Österreich, in Zukunft verstärkt als Sitzstaat für internationale Organisationen im Energiebereich zu fungieren („Energy Cluster Österreich“). Das Sekretariat wird in einem ersten Schritt acht bis zehn und später bis zu 70 Mitarbeiter haben. Österreich wird selbst diesem Energiebinnenmarkt nicht angehören.

Ein stabiler Energiebinnenmarkt habe im Sinne einer Stabilisierung der Region Südosteuropa auch eine wichtige politische Dimension und solle vor allem auch zu einer langfristigen Sicherung der Energie- und Rohstoffversorgung beitragen, betonte Bartenstein laut Aussendung. Durch die völkerrechtliche Absicherung sollen Investitionen in die Infrastruktur attraktiver werden. Auch hier könne Österreich von der Entwicklung profitieren.

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