Wien bei Kaufkraft im oberen Mittelfeld

Symbolfoto |&copy Bilderbox
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In einem weltweiten Kaufkraftvergleich von Großstädten liegt Wien im oberen Mittelfeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag von der Schweizer Großbank UBS vorgelegten Studie.

Die österreichische Hauptstadt liegt mit knapp zwei Drittel (62,4 Prozent) der Kaufkraft, also dem Verhältnis von Lohn- und Preisniveau, des Studien-Siegers Zürich auf Rang 26. Demnach müsste ein Wiener Arbeitnehmer gut eineinhalb mal länger für denselben Warenkorb arbeiten als in Zürich.

Rang zwei belegt mit Basel (98,3 Prozent) ebenfalls eine Schweizer Stadt gefolgt von Luxemburg (97,6 Prozent). Bestplatzierte deutsche Stadt ist Frankfurt (Rang elf, 76,2 Prozent), während Paris (27., 58,7 Prozent) in Sachen Kaufkraft ebenso hinter Wien liegt wie Mailand (31., 54,2 Prozent). Weniger als ein Drittel der Kaufkraft Zürichs erreichen die Hauptstädte der neuen EU-Mitglieder Osteuropas, wobei Prag (46., 31,8 Prozent) den geringsten Rückstand aufweist.

Besser fällt der Kaufkraftvergleich für Wien gemessen an den Kosten für einen „Big Mac“ statt für einen Warenkorb aus. Dafür müssen Wiener mit exakt einer Viertelstunde bloß um eine Minute
länger arbeiten als Arbeitnehmer in Zürich. Am schnellsten sind die Kosten für einen „Big Mac“ in Chicago (gesamt 8., 85,3 Prozent) mit
neun Minuten herinnen. Gut drei Stunden Arbeit fallen dafür hingegen in Nairobi (71., 9,1 Prozent) an.

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