Wien: 300 Direktoren wollen Unabhängigkeit bei Deutschförderklassen

Die Direktoren wollen mehr Autonomie. / Symbolbild
Die Direktoren wollen mehr Autonomie. / Symbolbild ©APA/HARALD SCHNEIDER
Die Deutschförderklassen sind nicht nur für die 300 Direktoren aus Wien, die eine Protest-Petition gegen die Deutschförderklassen unterzeichnet haben, ein Dorn im Auge.
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Mehr als 300 Direktoren haben die von der “Plattform zur schulautonomen Umsetzung von Sprachfördermaßnahmen/Aktionsbündnis Bildung” initiierte Protest-Petition gegen die Deutschförderklassen unterzeichnet. Darin wird die Gewerkschaft aufgefordert, “unsere Anliegen zu unterstützen und gegebenenfalls entsprechende gewerkschaftliche Protestmaßnahmen zu ergreifen”, hieß es in einer Aussendung.

Der “SOS-Ruf an die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst” richtete sich gegen den vom Bildungsministerium an die Schulleitungen verschickten Leitfaden zur Einrichtung der Deutschförderklassen. In diesem fänden sich “überaus restriktive Vorgaben, die keinen Platz für schulautonome Lösungen vorsehen”.

Direktoren wollen Unabhängigkeit bei Deutschförderklassen

Die zuletzt gefundene Kompromisslösung, wonach Schulen mit Platzproblemen die Deutschförderung in Abstimmung mit dem Ministerium temporär auch in integrierter Form umsetzen können, ist für die Plattform nicht ausreichend. Die Forderung nach schulautonomer Umsetzung könne “nicht allein an der Raumfrage festgemacht werden”. Unterzeichnet wurde die Petition vor allem von Direktoren aus Wien und Oberösterreich. In diesen beiden Bundesländern haben auch die Schulbehörden Bedenken gegen die Deutschklassen geäußert.

APA/red

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