Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Wien: 21 Menschen starben dieses Jahr durch fremde Hand

2018 kamen in Wien 21 Personen durch Fremdverschulden ums Leben.
2018 kamen in Wien 21 Personen durch Fremdverschulden ums Leben. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Seit 1. Jänner wurden in Wien 20 Tötungsdelikte verübt, 21 Menschen starben. Alle Fälle wurden geklärt, die häufigste Tötungswaffe ist das Küchenmesser.

Die Zahlen nannten Ermittler des Landeskriminalamts (LKA) am Donnerstag vor Journalisten. Im Jahr 2017 waren ebenfalls 20 Tötungsdelikte verübt worden, von denen zwei ungeklärt blieben.Unter den Opfern im Jahr 2018 sind elf Frauen, sieben Männer und drei Kinder. Unter ihnen ist die Siebenjährige, deren Tod am Donnerstag Gegenstand eines Mordprozesses am Landesgericht war. Ein 16-Jähriger wurde zu 13 Jahren verurteilt und in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Von den 20 Personen – unter ihnen drei Frauen -, die als Täter ausgeforscht worden, ist einer für die Polizei nicht greifbar. Es handelt sich um einen per internationalen Haftbefehl gesuchten Mann, der für den gewaltsamen Tod eines Taxifahrers im Mai in Ottakring verantwortlich gemacht wird.

Neun Messer, zweimal Schusswaffen

In neun Fällen wurden in diesem Jahr Messer als Tatwaffen verwendet. Zweimal waren es Schusswaffen, wobei die Täter in beiden Fällen Selbstmord begingen. “Das Messer ist seit Jahren die häufigsten Tatwaffe bei Tötungsdelikten”, sagte Michael Mimra, Leiter des Ermittlungsdienstes des LKA. Am allerhäufigsten werden Küchenmesser verwendet – bei den Tötungsdelikten handelt es sich großteils um sogenannte Beziehungstaten. “Das zufällige Opfer ist die Ausnahme”, erklärte der Kriminalist.

Die Zahl der in Wien verübten Tötungsdelikte hat sich in den vergangenen Jahren nicht bedeutend geändert und lag meist bei 18 bis 22. Eine Ausnahme stellte das Jahr 2014 mit zehn derartigen Delikten dar. In der Regel werden alle oder beinahe alle Taten geklärt.

Tötungsdelikte sollen besser aufgeklärt werden

Um das Risiko zu minimieren, Tötungsdelikte womöglich nicht als solche zu erkennen, hat das Landeskriminalamt in einem Teil der Bundeshauptstadt ein Pilotprojekt gestartet. Nach jedem Todesfall, von dem die Polizei Kenntnis erhält – ohne dass der Verdacht von Fremdverschulden im Raum steht -, erfolgt im Rahmen der routinemäßigen Kommissionierung zusätzlich eine Tatortdokumentation. Sollte sich durch die sanitätspolizeilichen Obduktion der Verdacht von Fremdverschulden ergeben, können Ermittler auf diese Dokumentation zurückgreifen.

(APA/red)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien: 21 Menschen starben dieses Jahr durch fremde Hand
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen