Wieder Zusammenstöße zwischen Demonstrantengruppen im Jemen

Im Jemen haben sich am Mittwoch erneut Gegner und Anhänger von Präsident Ali Abdullah Saleh Straßenschlachten geliefert.
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Massenproteste gegen Präsident Saleh im Jemen

Nach Angaben eines Reuters-Reporters griffen mehrere Hundert Unterstützer Salehs Demonstranten an der Universität von Sanaa mit Knüppeln und Messern an. Die Demonstranten seien daraufhin in Universitätsgebäude geflüchtet. Als einige Hundert von ihnen versucht hätten, sich wieder zu einem neuen Protestzug zu versammeln, habe die Polizei sie auf dem Universitätsgelände eingekesselt. Daraufhin hätten die Demonstranten die Gegenseite mit Steinen beworfen. Mindestens ein Student wurde verletzt.

Seit Wochen versuchen Regierungsgegner, mit Demonstrationen den seit 32 Jahren autoritär regierenden Saleh zum Rückzug zu zwingen. Saleh hat unter dem Eindruck der Proteste bereits angekündigt, 2013 zurückzutreten. Regierungsgegner befürchten allerdings, dass der Präsident seinen Sohn als Nachfolger installieren wird. Saleh, der ein wichtiger Verbündeter der USA im Kampf gegen Islamisten in der Region ist, bestreitet eine solche Absicht.

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