Wieder Wasser in der Albertina: "Jetzt ist wirklich Feuer bzw. Wasser am Dach"

©APA
Am Dienstag, dem 7. Juli, sind wieder rund 600 Liter Wasser neben das Ersatz-Depot eingedrungen.
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Die neuerliche Wassereintrittsstelle befindet sich zwar rund 70 Meter von jenen drei Stellen, die den Wasserschaden im Zentraldepot der Albertina verursacht haben, jedoch nur 35 Zentimeter entfernt von jenem vorläufigen Ersatz-Depot, in der das Museum Hauptwerke seines Bestandes ausgelagert hat.

“Diese Werke waren vom neuerlichen Wassereintritt durch eine einzige Mauer getrennt. Das hat unsere Kuratoren extrem beunruhigt”, sagte Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder heute, Donnerstag, Nachmittag im Gespräch mit der APA, “jetzt ist wirklich Feuer bzw. Wasser am Dach!”

Aufgrund dieser Entwicklungen möchte Schröder einerseits die weiteren Maßnahmen mit erhöhtem Tempo vorantreiben und hat gemeinsam mit Burghauptmann Wolfgang Beer für kommenden Dienstag zu einem Gipfeltreffen von Fachleuten über die weitere Vorgangsweise geladen. Andererseits hat Schröder, der heute auch das Kuratorium des Museums von den jüngsten Entwicklungen informiert hat, das Kulturministerium um die Einrichtung eines geeigneten Gremiums ersucht, das die nötigen weitreichenden Entscheidungen gemeinsam mit ihm treffen soll.

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