Wieder Überschwemmungen in Süditalien

Schwere Gewitter und Regenschauer haben am Samstag erneut zu Überschwemmungen in Süditalien geführt. Es kam zu mehreren Behinderungen.

Betroffen waren vor allem die Regionen Basilikata und Apulien an der Adriaküste, berichtete das staatliche Fernsehen. In der Region um Potenza musste die Feuerwehr mehreren Autos zu Hilfe kommen, die nach Schlammlawinen auf den Straßen nicht mehr weiterkamen. Ein Autofahrer verlor die Kontrolle über seinen Wagen und verletzte sich bei einem Unfall.

In Apulien wurde der Zugverkehr zwischen der Hafenstadt Bari und Foggia unterbrochen, weil sie Schienen überschwemmt waren. Zudem habe der Regen Schäden in der Landwirtschaft angerichtet, meldete das Fernsehen.

Bereits in den vergangenen Tagen und Wochen wurden weite Teile Nord- und Süditaliens mehrfach von schweren Unwettern heimgesucht. Auf der Insel Elba mussten kürzlich Campingplätze evakuiert werden. Eine deutsche Familie galt zeitweise als vermisst. Schwere Schäden gab es vor allem bei der Weinerte in Piemont, in der Lombardei und in Venetien. Viele Italiener sprechen vom schlechtesten Sommer seit Jahrzehnten.

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