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Wieder Demo gegen Straßenstrich

Die Bürgerproteste gegen die Prostitution in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus werden größer - am Freitag waren laut Veranstalter bereits rund 450 Anrainer auf der Straße, um gegen den Strich in ihrem Wohngebiet zu protestieren.

Bezirksvorsteher Werner Braun (S) unterstützt die Demonstranten. „Wir werden so lange demonstrieren bis wir eine Zusage haben, dass der Strich verboten wird. Wir wollen in Ruhe schlafen, unsere Lebensqualität muss wieder lebenswert werden“, so Karl Heinz Rudolf von der Bürgerinitiative. Der nächste Protesttermin steht bereits fest: Am 10. September wollen die Anrainer erneut um 21.30 Uhr vor dem Bezirksamt des 15. Bezirks in der Gasgasse ihrem Ärger Luft machen.

Man kann nicht nach Hause gehen

Die Bezirksvorstehung unterstützt die zornigen Bürger. Seit Monaten sei die Situation unerträglich. „Man kann nicht einmal nach Hause gehen, ohne angepöbelt zu werden“, meinte Braun. Die Prosituierten würden nicht nur aggressiv Kunden ihren Dienst anbieten, sondern auch zum Teil ihre Notdurft auf dem Gehsteig verrichten.

Freiern wird Leben schwer gemacht

Seit einigen Wochen würden die Behörden Braun zufolge verschärft gegen den Straßenstrich vorgehen. Erst in der Nacht auf Samstag wurden bei Verkehrskontrollen mutmaßlichen Freiern das Leben schwer gemacht und bei einer Aktion des Büros für Sofortmaßnahmen drei Lokale, in denen offensichtlich der Prostitution nachgegangen wurde, geschlossen.

Braun will erreichen, dass sich der Straßenstrich aus den bewohnten Gebieten des Bezirks zurückzieht. Die Prostituierten sollten stattdessen in Gegenden ohne Anrainer ihrem Geschäft nachgehen.

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