Wie man Taschendiebe ärgert

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Fast 24.000 Taschendiebstähle sind von Jänner bis inklusive Oktober in ganz Österreich aktenkundig geworden - und die für Langfinger lukrative „Weihnachtssaison“ ist gerade in Gang - Was Taschendiebe gar nicht mögen:

Fast 24.000 Taschendiebstähle sind von Jänner bis inklusive Oktober in ganz Österreich aktenkundig geworden – und die für Langfinger lukrative „Weihnachtssaison“ ist gerade in Gang. Das Bundeskriminalamt hat deshalb eine Reihe von Tipps zusammengestellt, mit denen potenzielle Opfer die so genannten Taschelzieher ganz schön ärgern können.

Am wenigsten beliebt sind bei Taschendieben jene Mitbürger, die Geld, Papiere und andere Wertsachen eng am Körper tragen. Von aufmerksamen Menschen – speziell bei Gedränge in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, in Geschäften und auf Märkten – nehmen Langfinger ebenfalls Abstand. Auch wer Wertsachen keinen Moment aus den Augen lässt, ärgert Taschendiebe.
Die Fachleute empfehlen:

  • Geldbörse grundsätzlich in einer verschlossenen Innentasche tagen. Handtaschen vor dem Körper tragen, mit der Verschlussseite nach innen
  • Kreditkarten wie Bargeld behandeln. Den PIN-Code nicht in der Geldbörse aufbewahren
  • Drängeleien aus dem Weg gehen
  • Rucksack in öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen die Füße stellen, so dass Blick- und Körperkontakt besteht
  • Falls Kreditkarten gestohlen wurden, sofort sperren lassen und Anzeige erstatten
  • Die Chance, nach einem Taschendiebstahl sein Eigentum zurückzubekommen, sind äußerst gering. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres sind 627 Fälle geklärt worden – zwar um 150 mehr als im Vergleichszeitraum 2003, aber in der Relation zur Gesamtzahl der angezeigten Fakten immer noch sehr wenige. Die Statistik weist für Jänner bis Oktober 2004 – das sind die jüngsten verfügbaren Zahlen – 12.114 Fälle von Taschendiebstahl an öffentlichen Orten aus und weitere 11.802 in öffentlichen Verkehrsmitteln.

    In den ersten zehn Monaten des Jahres 2003 waren 12.778 Fälle von Taschendiebstahl an öffentlichen Orten und 12.532 Fälle in öffentlichen Verkehrsmitteln angezeigt worden. Der Rückgang heuer machte jeweils mehr als fünf Prozent aus. Die Aufklärungsquoten in beiden Kategorien sind geradezu explodiert: Um 31 bzw. 75 Prozent.

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