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Wie kam der Bezirk zu seinem Namen?

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Dieser Frage geht ein neu erschienenes Buch nach. Wiens "Oberfremdenführer" Johann Szegö erzählt in seinem Werk die Geschichten zur Entstehung der Namen der "Wiener Viertel".

Auf historischen Spuren geht Szegö in seinem jüngsten Buch der Frage nach, wie die einzelnen Viertel der Bundeshauptstadt zu ihren Namen kamen. So leicht dies bei Stadtteilen wie Rossau, Nussdorf oder der Laimgrube ist – dort waren bereits im 14. Jahrhundert Ziegelwerke angesiedelt -, so wahrscheinlich würden Laien etwa eine Wette über die Herkunft des Namens Hirschstetten verlieren. Nicht eine „Stätte der Hirschen“ – so Szegö, Chef des Vereins der geprüften Wiener Fremdenführer -, sondern ein Gebiet diesseits (herent bzw. herenten) des damaligen Verlaufs der Donau trug den Namen „Herstetten“ im heutigen Bezirk Wien-Donaustadt.

Alle Antworten kann freilich auch Szegö in seinen Erklärungen der „Wiener Viertel“ nicht geben. Streiten doch die Gelehrten bis heute darüber, ob z. B. die erstmals 1170 erwähnte Bezeichnung von „Warich“ (Währing) slawischen Ursprungs ist – „var“ bedeutet heiße Quelle -oder auf das baierische „Warihha“ („Insel im Bach“) zurückgeht.

Dafür erfährt man etwa, dass der in “Ütelndorf“ ansässige 1. Wiener-Arbeiter-Fußball-Club 1899 nicht nur seinen Namen auf „Rapid“ änderte, sondern auch die Vereinsfarben von Rot-Blau auf Grün-Weiß – die Farben einer Straßenbahn, die das Zentrum mit dem 1890 eingegliederten Vorort verband. Die Wiener Tramway hatte damals keine Nummern, sondern verschiedene Farben, an denen sich auch Analphabeten orientieren konnten. Und so nebenbei weist Szegö darauf hin, dass der in seinem Wohnbezirk angesiedelte Brunnenmarkt der längste Straßenmarkt Europas ist.

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